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Schadensersatzrecht | 24.01.2020

Behandlungs­fehler

Anspruch auf Schmerzens­geld wegen Quer­schnitts­lähmung nach Rücken-OP

Oberlandes­gericht München verurteilt Klinik zu 500.000 Euro Schmerzens­geld

Eine junge Frau, die nach Behandlungs­fehlern infolge einer Rücken-OP quer­schnitts­gelähmt ist, bekommt 500.000 Euro Schmerzens­geld von der Klinik. Das hat das Oberlandes­gericht München entschieden.

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Die heute 27-Jährige hatte sich im Jahr 2008 wegen einer Verkrümmung der Wirbel­säule (genannt Skoliose) in einer Klinik in Schleswig-Holstein operieren lassen. Die Operation verlief nach Angaben des Gerichts wie geplant, in der Folge kam es allerdings zu Komplikationen.

Katheter falsch gesetzt

Nach einem Kreislauf­zusammen­bruch sollte ihr nach der OP ein Katheder in eine Vene eingeführt werden. Er landete allerdings im Spinalkanal - was den behandelnden Ärzten zunächst nicht einmal auf Röntgen­bildern auffiel. Am nächsten Morgen konnte die Patientin ihre Beine nicht mehr bewegen. Sie ist seither vom vierten Halswirbel an gelähmt. „Die Klägerin hat ihr Geh- und Steh­vermögen vollständig eingebüßt und auch die Beweglichkeit der Arme und Hände ist stark eingeschränkt“, teilte das Gericht mit.

Erlittene Beeinträchtigungen rechtfertigen Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro

„Weil wir mehrere Fehler in einer Kette sehen, behandeln wir sie in der Summe als grob“, begründete der Vorsitzende Richter das Urteil. Einen Grund für eine Rente sah der Senat aber nicht. Zusätzlich zu den 500.000 Euro hat die Klägerin Anspruch auf Zinsen in Höhe von rund 250.000 Euro.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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