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Arbeitsrecht | 31.10.2018

Arbeits­zeugnis

Arbeit­nehmer haben keinen Anspruch auf ein vom obersten Chef unterschriebenes Arbeits­zeugnis

Unterschrift eines ranghöheren weisungs­befugten Vor­gesetzten ausreichend

(Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12.12.2017, Az. 8 Sa 151/17)

Ein Arbeits­zeugnis muss nicht unbedingt vom obersten Chef ausgestellt sein. Es genügt, wenn das ein rang­höherer Mitarbeiter macht. Er muss dafür auch nicht unbedingt die Arbeit des Mitarbeiters aus eigener Anschauung kennen. Das geht aus einer Entscheidung des Landes­arbeits­gerichts Rheinland-Pfalz hervor (Az.: 8 Sa 151/17).

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Klägerin verlangt Unterschrift von Klinikdirektorin

In dem konkreten Fall war eine Klinik­managerin mit ihrem Arbeits­zeugnis unzufrieden und forderte ein neues Zeugnis. Die zweite Beurteilung hatte die Personal­leiterin ausgestellt - und nicht wie zuvor der Klinik­direktor unter­schrieben. Dagegen klagte die Frau.

Unterschrift von ranghöherer vorgesetzter Person reicht aus

Die Richter entschieden aber, dass auch die Personal­leiterin das Zeugnis unterschreiben darf. Sie sei ranghöher, was auch klar aus dem Zeugnis hervorgeht. Eine Zusammen­arbeit zwischen der beurteilenden Person und dem Zeugnis­empfänger sei nicht nötig. Dafür könne die Person, die das Zeugnis ausstellt, auch Angaben von Dritten heranziehen, die mit dem Mitarbeiter zusammengearbeitet haben.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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