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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 08.07.2019

Unfall­versicherung

Arbeitsweg zum Juwelier: Auch indirekter Weg zur Arbeits­stätte kann unter Versicherungs­schutz stehen

Umweg aus Sicherheits­gründen ist Teil der versicherten Beschäftigung

(Sozialgericht Osnabrück, Urteil vom 16.05.2019, Az. S 19 U 123/18)

Der Weg zur Arbeit steht unter dem Schutz der Unfall­versicherung. Allerdings gilt das nur für den direkten Weg. Darüber, was das genau bedeutet, gibt es immer wieder Streit. Das Sozial­gericht Osnabrück hat jetzt entschieden, dass auch ein Umweg der direkte Weg sein kann - etwa dann, wenn es um die Sicherheit geht (Sozialgericht Osnabrück, Urteil vom 16.05.2019, Az. S 19 U 123/18).

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Treffen abseits des Arbeitswegs aus Sicherheitsgründen

In dem Fall ging es um die Mit­arbeiterin eines Juwelier­geschäfts. Sie nahm jeden Tag nicht den direkten Weg zur Arbeit, sondern fuhr vorher mit dem Fahrrad zu einem 180 Meter entfernten Parkhaus, um sich dort mit der Geschäfts­führerin und Schlüssel­inhaberin des Ladens zutreffen und gemeinsam mit ihr zur Arbeit zu gehen. Das sollte einem Überfall vorbeugen.

Berufsgenossenschaft lehnt Anerkennung eines Arbeitsunfalls ab

Im Februar 2018 rutschte die Mit­arbeiterin auf dem Weg zum Parkhaus aus und brach sich das Bein. Für die Berufs­genossen­schaft war das kein Arbeits­unfall: Die Frau habe den Weg zur Arbeit aus privaten Gründen verlassen.

Auch Umweg aus Sicherheitsgründen steht unter den Schutz der Unfallversicherung

Das sah das Gericht jedoch anders: Das tägliche Treffen im Parkhaus sei nicht bloß eine nette Geste, sondern diene der Sicherheit des Unternehmens. Der Umweg ist damit Teil der versicherten Beschäftigung und der Sturz ein Arbeits­unfall.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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