wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 22.03.2018

Arbeits­unfähigkeit

Auch Reha-Ärzte können Arbeits­unfähigkeit ihrer Patienten feststellen

Entlassungs­bericht aus dem Reha-Zentrum ausreichend zur Feststellung der Arbeits­unfähigkeit

(Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Urteil vom 07.12.2017, Az. L 5 KR 501/16)

Für einen Anspruch auf Krankengeld reicht es aus, dass die Arbeits­unfähigkeit vor Ablauf der letzten Bewilligung erneut fest­gestellt wird. Dabei ist es nicht notwendig, dass dies der behandelnde Kassenarzt vornimmt. Es reicht aus, wenn sich dies aus dem Entlassungs­bericht einer Rehabilitations­einrichtung ergibt, entschied das Landes­sozial­gericht Nieder­sachsen (Az.: L 5 KR 501/16).

Werbung

Im vorliegenden Rechtsstreit arbeitete ein Mann als Fleischer. Aufgrund dieser Tätigkeit war er kranken­versichert mit Anspruch auf Krankengeld. Im August 2014 wurde er arbeits­unfähig und erhielt Krankengeld. Sein Arbeits­verhältnis endete im September 2014. Aufgrund fortlaufend bescheinigter Arbeits­unfähigkeit gewährte die Kranken­kasse bis Ende März 2015 Krankengeld. Während des Krankengeld­bezugs blieb der Mann aber weiter kranken­versichert.

Weitere Arbeitsunfähig durch Reha-Entlassungsbericht bescheinigt

Im Entlassungs­bericht stellte der behandelnde Chefarzt des Reha-Zentrums fest, dass eine Arbeits­unfähigkeit noch für drei bis vier Wochen bestehen werde. Der Patient wurde in die weitere fach­ärztliche Betreuung entlassen. Die Kranken­versicherung meinte, dass der Anspruch auf Krankengeld nicht mehr bestehe. Es liege keine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung durch einen Vertrags­arzt vor.

Arbeitsunfähigkeit auch durch Reha-Arzt feststellbar

Die Klage des Mannes auf Weiter­zahlung des Kranken­gelds war erfolgreich. Es reiche aus, dass der Chefarzt des Reha-Zentrums die Arbeits­unfähigkeit fest­gestellt hat. Durch den Anspruch auf Krankengeld habe auch nicht die Mitglied­schaft des Versicherten geendet. Im Übrigen hätten an der kassen­ärztlichen Versorgung teil­nehmende Ärzte nach dem Entlassungs­bericht aus dem Reha-Zentrum eine Arbeits­unfähigkeit bis Ende November 2015 fest­gestellt.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5222

Rechtsanwalt Gerd Klier

Ruhestand

Vorgezogene Altersrente oder Erwerbs­minderungs­rente: Welche Rente ist die bessere Wahl

RechtsanwaltGerd Klier

[18.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWer in Rente gehen will, sollte zuvor genau prüfen, für welche Rente wann die Voraus­setzungen erfüllt sind und welche Rente persönlich die beste Wahl ist.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Branchen­verzeichnis Regionaler Telefonbuch­verlag: Rechnung wegen „Google Auffind­barkeit Vertrag“

RechtsanwaltRobert Binder

[15.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie OPTIMA - COMPUTER GmbH verschickt Rechnungen wegen eines „Google Auffind­barkeit Vertrag“ in Höhe von 712,81 Euro.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Meister­pflicht

Wieder­einführung der Meister­pflicht: Ist bald Schluss für viele selbstständige Handwerker ohne Meister?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[14.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEs ist noch nicht konkret, aber gut möglich, dass in absehbarer Zukunft für viele Handwerks­berufe die Rückkehr der Meister­pflicht ansteht. Was wird dann aus selbstständigen Handwerkern ohne Meister­brief und aus Handwerks­betrieben ohne Meister? Sie haben investiert, Kredite aufgenommen und vielleicht auch Personal eingestellt. Kann man ihnen quasi von einem Tag zum anderen die Berufs­ausübung untersagen?

Rechtsanwalt Michael Winter

Strecken­radar-Mess­gerät

Was zu erwarten war! - Bundesweit erstes Strecken­radar-Mess­gerät „Section Control“ muss abgeschaltet werden

RechtsanwaltMichael Winter

[13.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Bundes­verfassungs­gericht hatte bereits im Februar zwei Beschlüsse zu Kenn­zeichen-Lese­geräten gefasst, die darauf hindeuten, dass die von mir bereits kritisierte Section Control wohl ebenfalls rechts­widrig sei.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Nicht­eheliche Lebens­gemeinschaft

Bleiben oder gehen: Die gemeinsame Wohnung unehelicher Paare in der Trennung

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[12.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMieten zwei Menschen als Paar gemeinsam eine Wohnung an, stellt sich im Fall der Trennung die Frage, wie mit den Ansprüchen der Partner untereinander – das Innen­verhältnis – und wie mit dem Vermieter – im Außen­verhältnis – umzugehen ist. Muss der Ausziehende weiter die Miete zahlen? Welche Rechte hat der, der den Mietvertrag kündigen will, wenn der andere in der Wohnung bleiben will?

Rechtsanwalt Guido Lenné

VW Abgas­skandal

Neues Urteil gegen VW: LG Krefeld verurteilt VW zu Schadens­ersatz für Wertverlust

RechtsanwaltGuido Lenné

[11.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternErstmals wurde VW von einem Landgericht zur Zahlung von Schadens­ersatz für den Wertverlust des Diesel­fahrzeugs eines Kunden verurteilt. Das Urteil des Land­gerichts Krefeld (Az.: 2 O 313/17) dürfte zahlreichen, vom Abgas­skandal betroffenen VW-Kunden Hoffnung machen.

Rechtsanwalt Hermann Kaufmann

Fehlerhafte Widerrufs­belehrung

Erneuter Erfolg gegen die Four Gates AG: Anleger erhält Einlage wegen fehlerhafter Widerrufs­belehrung zurück

RechtsanwaltHermann Kaufmann

[07.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Bremer Rechts­anwalts­kanzlei Kaufmann konnte für einen Anleger das der Gesellschaft überantwortete Geld zurückholen.

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Abgas­skandal

Beschluss mit Signal­wirkung in Sachen Abgasskandal: BGH findet klare Worte und stärkt Rechte der Verbraucher

RechtsanwaltMarcel Seifert

[06.03.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas dürfte VW überhaupt nicht schmecken. Ein Urteil des Bundes­gerichts­hofs im Abgas­skandal wird es zwar vorerst weiterhin nicht geben. Dafür hat sich der Bundesgerichtshof in einem Hinweis­beschluss vom 8. Januar 2019 deutlich auf Seiten der Verbraucher positioniert.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5222
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!