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Reiserecht | 06.03.2016

Anzahlung

Auch für Kreuz­fahrten gilt: Anzahlung von 35 Prozent ist unzulässig

Bei hoher Anzahlung wird der Kunde unangemessen benachteiligt
(Oberlandesgericht Rostock, vom 06.05.2015, Az. 2 U 22/14)

Eine Anzahlung von 35 Prozent für eine Kreuzfahrt unmittelbar nach Vertrags­abschluss ist nicht rechtens. Dadurch würden Kunden unangemessen benachteiligt, entschied das Oberlandes­gericht Rostock (Az.: 2 U 22/14). Darüber informiert der Verbraucher­zentrale Bundes­verband (vzbv), der in dem Fall geklagt hatte.

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In der Regel ist eine Anzahlung von 20 Prozent des Reise­preises zulässig

Reise­veranstalter dürfen in der Regel nur eine Anzahlung von bis zu 20 Prozent des Reise­preises verlangen. Höhere Anzahlungen sind nur zulässig, wenn der Veranstalter begründen kann, welche Aufwendungen er damit abdeckt und welche Forderungen Dritter er begleichen muss. Ein entsprechendes Urteil gibt es vom Bundes­gerichts­hof in Karlsruhe (Az.: X ZR 147/13). Dies gilt auch für Kreuz­fahrten.

Oberlandes­gericht Rostock untersagt Anzahlung von 35 und 50 Prozent

In dem verhandelten Fall hatte die Reederei in einem Tarif 35 Prozent Anzahlung bei Erhalt der Buchungs­bestätigung gefordert. In einem anderen Tarif lag die Höhe der Zahlung sogar bei 50 Prozent. Diese Praxis untersagte das Oberlandes­gericht Rostock. Es spiele keine Rolle, ob der Reisepreis in den Tarif­klassen dafür günstiger sei.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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Immobilien­fonds Wölbern Frankreich 04: Mögliche Schadens­ersatz­ansprüche rechtzeitig geltend machen

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Im Visier der Daten­schützer: Daten­weitergabe an Facebook - WhatsApp abgemahnt

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[23.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDatenschutz gehört nicht unbedingt zu den Erfolgs­rezepten für digitale Geschäfts­modelle im Bereich sozialer Netzwerke oder Messenger. Das gilt auch für WhatsApp. Der Dienst hatte nie den besten Ruf, sich besonders um die Geheim­haltung der Daten seiner inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer zu kümmern. Nun ist WhatsApp wegen der geplanten Daten-Weitergabe an Facebook ins Visier der Daten­schützer geraten.

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