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Familienrecht | 13.09.2017

Sorgerecht

Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge bei fehlender Kommunikations- und Kooperations­fähigkeit

Gemeinsame elterliche Sorge kann Kindeswohl widersprechen

(Oberlandesgericht Stuttgart, Urteil vom 24.08.2016, Az. 17 UF 40/16)

Können getrennte Eltern nicht miteinander reden und kooperieren, kann das Sorgerecht auf einen Elternteil übertragen werden. Die gemeinsame Sorge kann nicht mit der Begründung aufrechterhalten werden, dass eine Pflicht der Eltern zur Konsens­findung besteht. Das hat das Oberlandes­gericht Stuttgart entschieden (Az.: 17 UF 40/16).

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Mutter verlangt Aufenthaltsbestimmungsrecht für Kinder

In dem verhandelten Fall sind die Eltern geschieden. Sie haben vier Kinder im Alter von 9, 12, 19 und 20 Jahren. Die Kinder leben beim Vater. Das Verhältnis zwischen den Eltern ist äußerst angespannt. Sie können weder persönlich miteinander sprechen noch bei Entscheidungen bezüglich der Kinder kooperieren. Nach verschiedenen gerichtlichen Auseinander­setzungen wurde im Jahre 2013 das Aufenthalts­bestimmungs­recht für die beiden jüngsten Kinder auf den Vater übertragen. Die Mutter beantragte, das Aufenthalts­bestimmungs­recht auf sie zu übertragen. Der Vater hingegen beantragte die Über­tragung der gesamten elterlichen Sorge.

Gericht überträgt alleinige elterliche Sorge auf den Vater

Das Gericht wies den Antrag der Mutter ab und übertrug die alleinige elterliche Sorge auf den Vater. Die Aufhebung des gemeinsamen Sorgerechts sei dann geboten, wenn dies dem Wohl des Kinds am besten entspreche. Dadurch, dass die Kinder beim Vater lebten, sei dieser zur Haupt­bezugs­person geworden. Er sei in den Alltag der Kinder eingebunden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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