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Pferderecht und Schadensersatzrecht | 03.05.2018

Sturz vom Pferd

Ausritt auf eigene Gefahr: Kein Schadens­ersatz nach Sturz bei Ausritt mit frei­laufendem Hund

Reiter muss sich über Risiken durch Teilnahme an Ausritt in Begleitung eines freilaufenden Hundes bewusst sein

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 07.02.2018, Az. 11 U 153/17)

Wer bei einem Ausritt wegen eines freil­aufenden Hundes vom Pferd stürzt, kann vom Hunde­besitzer nicht zwangs­läufig Schaden­ersatz verlangen. Das hat das Oberlandes­gericht Frankfurt am Main entschieden (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 07.02.2018, Az. 11 U 153/17).

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Der Reiter habe das Risiko in Kauf genommen, als er am Ausritt teilnahm. Außerdem lasse sich nicht nachweisen, dass das Pferd sich wegen des Hundes erschreckt habe und daraufhin den Reiter abwarf.

Kläger sieht Hund als Verursacher für Erschrecken des Pferdes und verlangt Schadensersatz

In dem verhandelten Fall befand sich eine Gruppe von Reitern auf einem Ausritt. Der Hund begleitete die Gruppe. Als der Halter das Tier zu sich rief, lief es von hinten kommend seitlich an der Reiter­gruppe vorbei. Das Pferd des Klägers erschreckte sich, als der Hund neben ihm war, rannte in einen Weidezaun, scheute erneut und warf den Kläger ab. Dieser verlangte daraufhin Schaden­ersatz vom Hundehalter, das Landgericht Hanau hatte die Klage bereits abgewiesen.

Ursache des Abwurfs ist nicht sicher

Das Oberlandes­gericht Frankfurt wies daraufhin die vom Kläger eingelegte Berufung zurück. Der Hund habe sich in keiner Weise gefährlich verhalten, sondern sei nur an dem Pferd vorbei gelaufen. Unklar sei, warum sich das Pferd erschreckte. Der Hund habe die Reiter­gruppe über eine Stunde lang begleitet, ohne dass es zu Zwischen­fällen gekommen sei. Unstrittig handele es sich außerdem um ein hunde­erfahrenes Pferd, welches auch vorher schon bei Ausritten mit freil­aufenden Hunden dabei war.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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