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Arbeitsrecht | 08.07.2020

Arbeits­zeugnis

Ausstellungs­datum: Welches Datum muss das Arbeits­zeugnis tragen?

Datum des offiziell letzten Arbeitstags als Ausstellungs­datum

(Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 27.03.2020, Az. 7 Ta 200/19)

Nicht nur inhaltlich gibt es oft Streit um das Arbeits­zeugnis. Auch die Formalien müssen stimmen. Was gilt beim Ausstellungs­datum?

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Ein Arbeits­zeugnis muss auf den Tag datiert sein, an dem das Arbeits­verhältnis endete. Das gilt selbst dann, wenn das Zeugnis erst später ausgestellt wurde, erklärt der Bund-Verlag mit Verweis auf einen Beschluss des Landes­arbeits­gerichts Köln (Az.: 7 Ta 200/19).

Streit über das Datum der Zeugnisausstellung

In dem Fall stritten eine Arbeit­nehmerin und ihr Arbeitgeber inhaltlich über das Zeugnis. Die Klägerin legte mehrere Entwürfe vor, bis sich die Parteien einigen konnten. Auf dem Arbeits­zeugnis stand letztendlich das Ausstellungs­datum, der 05.09.2019. Das Arbeits­verhältnis hatte aber bereits am 31.12.2018 geendet. Die Klägerin war der Auffassung, dass dieser Tag anzugeben sei.

LG: Tag der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Zeugnisdatum

Das Landes­arbeits­gericht Köln entschied, dass die Arbeitgeberin keinen wichtigen Grund habe, vom Zeugnis­entwurf der Klägerin abzuweichen - auch beim Datum nicht.

Wie der Bund-Verlag erklärt, habe sich nach Rechtsprechung des Bundes­arbeits­gerichts etabliert, dass ein Arbeits­zeugnis als Zeugnis­datum den Tag der Beendigung des Arbeits­verhältnisses trägt. Damit sollen Spekulationen, ob die Parteien über das Zeugnis gestritten haben, unterbunden werden. Das Landes­arbeits­gericht argumentiert weiter, dass das Datum auf dem Zeugnis den Beurteilungs­zeitpunkt markiert, von dem aus die Bewertung der Leistung eines Arbeit­nehmers vorzunehmen sind.

Hintergrund:

Nach Paragraf 109 der Gewerbe­ordnung haben Arbeit­nehmer zum Ende eines Arbeits­verhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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