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Verbraucherrecht und Versicherungsrecht | 05.03.2021

Auto-Diebstahl

Auto vor statt in der Garage geparkt

Recht der Versicherung zur Leistungs­kürzung um 30 Prozent

(Landgericht Magdeburg, Urteil vom 11.09.2018, Az. 11 O 217/18)

Wer seiner Kasko­versicherung mitteilt, sein Auto nachts in einer Garage zu parken, zahlt meist weniger. Doch was, wenn es dann später davor gestohlen wurde? Darf die Versicherung ihre Leistung kürzen?

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Wer bei der Versicherung angibt, sein Auto nachts in einer Garage einzustellen, sollte das auch wirklich immer tun. Denn steht es davor, darf die Versicherung den Anspruch nach einem Diebstahl reduzieren. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg (Az.: 11 O 217/18).

Fahrzeug nicht in Garage abgestellt

Im konkreten Fall war mit der Kasko­versicherung vereinbart worden, dass der Besitzer sein Auto nachts in eine Garage einstellt. Das hatte ihm eine günstigere Eingruppierung beschert.

Versicherung kürzte Leistungen nach Diebstahl

Als das Auto eines Nachts aber gestohlen wurde, hatte es jedoch davor gestanden. Das war zumeist sogar einmal in der Woche der Fall. Die Versicherung kürzte daraufhin ihre Leistung um 40 Prozent, was rund 20.000 Euro ausmachte. Dagegen klagte der Bestohlene.

Versicherung darf Leistungen kürzen

Das brachte vor Gericht jedoch nur einen Teilerfolg. So durfte die Versicherung immerhin noch um 30 Prozent kürzen. In den Augen der Richter erhöht sich die Gefahr stark, wenn das Auto nicht in, sondern vor der Garage abgestellt wird. Erschwerend kam hier hinzu, dass die Daten des Auto­schlüssels ausgelesen werden konnten. Aus einer ver­schlossenen Garage hätten die Diebe das Auto dann aber nicht so einfach wegfahren können. Allerdings berücksichtigte das Gericht, dass der Kläger sein Auto nicht auf einen öffentlichen Parkplatz stellte.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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