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Schadensersatzrecht | 30.10.2020

Reifen­wechsel

Autofahrer muss Schrauben nach Reifen­wechsel überprüfen

Missachtung des Hinweises auf das Überprüfen der Radmuttern seitens der Werkstatt begründet Mitschuld

(Landgericht München II, Urteil vom 09.04.2020, Az. 10 O 3894/17)

Ein Autofahrer muss sich nach Auffassung des Land­gerichts München II nach einem Reifen­wechsel noch einmal vergewissern, ob die Schrauben auch richtig angezogen sind.

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Der Fahrer eines getunten, 830 PS starken Wagens hatte eine Werkstatt verklagt, weil ein Hinterrad sich kurz nach einem dort durchgeführten Reifen­wechsel gelöst und er daraufhin einen Unfall gebaut hatte.

Schadenersatzklage nur teilweise erfolgreich

Er hatte knapp 24 000 Euro plus Zinsen von der Werkstatt gefordert, obwohl seine Voll­kasko-Versicherung den Schaden übernahm. In der Summe enthalten waren neben einer mit der Versicherung vereinbarten Selbst­beteiligung von 4715 Euro auch noch Transport­kosten für das Auto, eine Wert­minderung des Unfallautos und Nutzungs­ausfall in Höhe von 9044 Euro für 76 Tage. Das Gericht verurteilte die Werkstatt allerdings nur zu einer Zahlung von rund 5900 Euro.

LG bejahrt Mitschuld des Klägers

Dem Kläger stehe nur ein Teil der Ansprüche zu entschied das Gericht, denn ihm sei „ein Mit­verschulden in Höhe von 30 Prozent anzulasten“. Er habe einen Hinweis darauf, dass die Rad­schrauben nach einer Fahrt von 50 Kilometern nach­zuziehen seien, zwar erhalten, jedoch nicht befolgt - „so dass bei ent­sprechender Durchführung der Unfall hätte vermieden werden können“. Die Hauptschuld sah das Gericht aber dennoch bei der Werkstatt, weil die Schrauben ursprünglich nicht richtig festgezogen worden seien. Das Urteil ist nach Angaben einer Sprecherin noch nicht rechts­kräftig, weil Berufung eingelegt wurde.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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