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Schadensersatz | 08.01.2021

Unfall

Auto­schlange hinter einem Traktor: Wer überholt muss sich sicher sein

Haftungs­verteilung von 30 % zu 70 % zu Gunsten des von hinten kommende Fahrers

(Oberlandesgericht Schleswig, Urteil vom 30.01.2020, Az. 7 U 210/19)

Zwei Autos wollen aus einer Kolonne hinter einem langsamen Trecker heraus überholen. Wer hat den größeren Anteil an der Unfall­schuld: der von hinten kommende oder der etwas später ausscherende Fahrer?

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Nur wenn Autofahrer sicher sind, dass niemand aus einer Kolonne vor ihnen ebenfalls ausschert, können sie einen Überholv­organg starten. Die Hauptschuld bei einem Unfall in einer solchen Situation trägt aber der, der zuletzt zum Überholen ansetzt. Das zeigt ein Urteil des Ober­landes­gerichts (OLG) Schleswig.

Unfall beim Überholen

Im verhandelten Fall ging es um eine Kolonne auf einer Bundes­straße: Etwa zwölf Autos stauten sich hinter einem langsam fahrenden Trecker. Einige Autos überholten den Traktor, dann setzte auch der spätere Kläger dazu an und überholte die verbleibende Kolonne mit eingeschaltetem Warnblink­licht. Das Auto direkt hinter dem Traktor scherte allerdings ebenfalls zum Überholen aus, es kam zum Unfall.

OVG: Mitverursachungsanteil von 30 Prozent

Vor Gericht wollte der Fahrer, der die Kolonne von hinten überholt hatte, Schaden­ersatz von dem Fahrer des Autos direkt hinter dem Trecker einklagen. Das Gericht sprach ihm zwar 70 Prozent zu. Doch der Mit­verursachungs­anteil von 30 Prozent resultierte aus dem nicht un­erheblichen Beitrag, den er selbst am Unfall gehabt hatte: Wer eine Kolonne überholt, müsse sicher sein, dass keiner der Voraus­fahrenden das ebenfalls unternehmen will, entschieden die OLG-Richter.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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