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Steuerrecht | 24.07.2020

Ausbildung

BFH: Aufwendungen für ein Erststudium keine Werbungs­kosten

Ausbildung für Studenten nicht von der Steuer absetzbar

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.02.2020, Az. VI R 17/2)

Studenten dürfen ihre Ausbildung nicht von der Steuer absetzen. Das hat der Bundes­finanz­hof (BFH) in einem Urteil entschieden - wider Willen des höchsten deutschen Finanz­gerichts. Damit ist 13 Jahre nach Beginn des Rechts­streits mit dem Finanzamt ein Streit um gut 5000 Euro entschieden. Die Bedeutung des Urteils geht jedoch darüber weit hinaus: Der BFH hat nun zahlreiche ähnliche Revisions­fälle eingestellt. Dabei ging es nicht nur um die Kosten eines Studiums, sondern auch um die Piloten­ausbildung. (Az.: VI R 17/20)

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Klägerin wollte ihr Einkommensminus als Studentin als Werbungskosten absetzen

Klägerin war eine Frau aus Nordrhein-Westfalen, die von 2003 bis 2006 Psychologie studiert hatte. Im Streit mit dem Finanzamt ging es um das Jahr 2006, als sie nur 823 Euro verdient, aber wesentlich mehr für ihr Studium ausgegeben hatte. Deshalb wollte die Studentin ihr Einkommens­minus von 5397 Euro als Werbungs­kosten absetzen. Damit hätte sie diese Summe später nach dem Antritt ihrer ersten Stelle vom Einkommen abziehen lassen können.

Urteil gilt nur für die Kosten einer Erstausbildung

In der ersten Instanz verlor das Finanzamt, und auch der Bundes­finanz­hof wollte der Klägerin ursprünglich Recht geben. Der BFH holte jedoch die Meinung des Bundes­verfassungs­gerichts ein, das die entsprechende Vorschrift im Einkommen­steuer­gesetz für rechtens erklärte. Das Urteil vom 20. Februar bezieht sich ausdrücklich nur auf die Kosten einer Erstaus­bildung, die nicht im Rahmen des Berufs stattfindet.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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