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Steuerrecht | 28.04.2021

Erb­schafts­steuer

BFH: Räumungs­kosten als Nachlass­regelungs­kosten absetzbar

Steuer­beratungs- und Räumungs­kosten betreffen die Regelung des Nachlasses

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 14.10.2020, Az. II R 30/19)

Beauftragt ein Erbe einen Steuer­berater, um Steuer­erklärungen des Verstorbenen nach­zureichen, sind das Nach­lass­verbindlichkeiten. Diese können genauso wie Kosten für die Wohnungs­räumung abgesetzt werden.

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Erben, die für den Verstorbenen eine Steuer­erklärung abgeben, können die Kosten für den Steuer­berater bei der Erbschaft­steuer absetzen. Dies gilt auch für die Räumungs­kosten der Eigentums­wohnung des Verstorbenen „Bei diesen Kosten handelt es sich um Nach­lass­verbindlichkeiten, die bei der Berechnung der Erbschaft­steuer die Erbmasse mindern“, erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler mit Blick auf eine Ent­scheidung des Bundes­finanzhofes (Az.: II R 30/19).

Erbin machte Räumungskosten als Nachlassverbindlichkeit geltend

Im konkreten Fall klagte eine Tochter, deren verstorbener Vater Kapital­erträge in der Schweiz erzielte, die er in seinen Einkommen­steuerer­klärungen der Jahre 2002 bis 2012 verschwiegen hatte. Die Tochter ließ die Einkommen­steuerer­klärungen berichtigen. Die dabei entstandenen Kosten und die Räumungs­kosten machte sie als Nachlass­verbindlichkeit in ihrer Erbschaft­steuer­erklärung geltend.

BFH: Räumungskosten sind abziehbar

Das muss das Finanzamt akzeptieren, entschied der Bundes­finanz­hof. Voraussetzung für den Abzug ist lediglich, dass der Verstorbene ursprünglich zur Abgabe der Steuer­erklärungen verpflichtet war. Und auch für die Räumungs­kosten gaben die Richter grünes Licht. Denn die Durchsicht und Räumung des Haushaltes steht noch im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Nachlass, so das Gericht.

Bei hohen Nachlassverbindlichkeiten lohnt sich ein Einzelnachweis

Bei hohen Nach­lass­verbindlichkeiten - wie im Urteilsfall - lohnt sich ein Einzel­nachweis. Dazu zählen zum Beispiel auch die Kosten für die Beerdigung, für die Grabpflege und ein angemessenes Grabmal. Wer keinen Einzel­nachweis erbringen kann oder möchte, kann den sogenannte Erbfall­kosten­pausch­betrag nutzen. Hier werden pauschal

10.300 Euro pro Erbfall anerkannt, rechnet Klocke vor.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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