wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Reiserecht und Schadensersatzrecht | 23.11.2017

Schadens­ersatz und Schmerzens­geld

BGH-Urteil: Fluggesellschaft haftet bei unverschuldetem Sturz auf Passagier­brücke

Flug­reisende sind vor spezifischen Gefahren während einer Luft­beförderung zu schützen

(Bundesgerichtshof, Urteil vom 20.11.2017, Az. X ZR 30/15)

Nasse Stelle mit großer Wirkung: Stürzt ein Passagier deshalb auf einer Fluggast­brücke, kann er auf Schmerzens­geld hoffen.

Werbung

Der Sturz eines Reisenden auf einer Fluggast­brücke kann Airlines teuer zu stehen kommen. Der Gang über eine solche Brücke oder eine Flugzeug­treppe in den Flieger gehöre zum Einsteige­vorgang, urteilte der Bundes­gerichts­hof. Luftverkehrs­unternehmen haften demnach, wenn Passagiere un­verschuldet wegen der spezifischen Gefahren eines solchen Übergangs zu Fall kommen. Bei der Fluggast­brücke könnten dies etwa der konstruktions­bedingt fehlende Handlauf, ein von der Höhe des Flugzeug­einstieges abhängiges Gefälle und die Gefahr von Kondens­wasser­bildung wegen unterschiedlicher Temperatur­bereiche sein (Az.: X ZR 30/15).

Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Sturz auf feuchter Stelle einer Fluggastbrücke

Der Bundesgerichtshof hob ein Urteil des Ober­landes­gerichts Düsseldorf auf und verwies es zurück. Damit hatte die Revision eines Mannes Erfolg, der im Februar 2013 vor seinem Flug von Düsseldorf nach Hamburg auf einer feuchten Stelle einer Fluggast­brücke ausgerutscht und gestürzt war. Der leitende Angestellte hatte sich dabei die linke Kniescheibe gebrochen und war sechs Wochen arbeits­unfähig. Er hatte seinem Anwalt zufolge bei der Lufthansa 48.000 Euro geltend gemacht - unter anderem als Schaden­ersatz für Heilungs­kosten, die erlittene Erwerbs­unfähigkeit und als Schmerzens­geld.

OLG muss Unfallhergang prüfen

Ob er das wirklich bekommt, ist noch offen. Das Oberlandesgericht muss laut Bundesgerichtshof nun prüfen, ob die Behauptungen des Klägers zum Unfall­hergang, zu dem das Berufungs­gericht noch keine Feststellungen getroffen hat, richtig sind. Dabei muss auch geklärt werden, ob der Mann un­verschuldet fiel oder ob ihm ein Mit­verschulden angelastet werden kann. Die Lufthansa wollte sich inhaltlich zunächst nicht äußern und die ausführliche Urteils­begründung abwarten.

BGH sieht Haftung nach dem Montrealer Übereinkommen

Anders als das Oberlandesgericht Düsseldorf sieht der Bundesgerichtshof eine Haftung nach dem Montrealer Über­einkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr für gegeben an, wenn die Feststellungen des Klägers zutreffen. Dieses Über­einkommen soll Flug­reisende vor spezifischen Gefahren während einer Luft­beförderung schützen. Es erfasse auch die Vorgänge des Einsteigens und Aussteigens aus dem Flugzeug, so der Bundesgerichtshof.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4817

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchenbuchabzocke

www.deutschegewerbeeintraege.com: Telefonische Kaltakquise der Deutsche Gewerbeeinträge SLU

RechtsanwaltRobert Binder

[08.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Deutsche Gewerbeeinträge SLU betreibt unter www.deutschegewerbeeintraege.com ein Branchenverzeichnis. Um an Kunden für das Verzeichnis zu gelangen, betreibt das Unternehmen telefonische Kaltakquise.

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Berufsunfähigkeitsversicherung

BGH stärkt Rechte der Verbraucher bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[08.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Berufsunfähigkeitsversicherung gilt allgemein als eine der wichtigsten Versicherungen. Schließlich weiß niemand, wie lange die eigene Gesundheit mitmacht und der Beruf ausgeübt werden kann. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass der Versicherer nicht zahlen will, wenn der Ernstfall eingetreten ist.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

Pensions­rück­stellung

Ermittlung von Pensions­rück­stellungen: Finanz­gericht hält 6 Prozent Rechnungs­zins für verfassungs­widrig

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[07.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWenn ein Unternehmen eine Pensions­verpflichtung eingegangen ist und deshalb Pensions­rück­stellungen gebildet hat, werden diese steuerlich mit einem Teilwert angesetzt. Der Teilwert der Pensions­rück­stellung entspricht (vereinfacht gesagt) dem Barwert der künftigen Leistungen abzüglich des Barwerts der künftigen Beiträge.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit

Berufs­unfähigkeit: Alte Leipziger Lebensversicherung stimmt Vergleich zu

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[06.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn dieser Angelegenheit haben wir einen Mandanten vertreten, welcher bei der Alten Leipziger Lebens­versicherung auf Gegen­seitigkeit gegen das Risiko der Berufs­unfähigkeit versichert ist.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Schadens­ersatz­anspruch

Kapital­anleger aufgepasst - Schadens­ersatz­ansprüche aus Prospekt­haftung bei einer Publikums­gesellschaft (KG, OHG u.ä.) aussichtsreich!

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[05.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor dem Hintergrund vermehrter Anfragen an unsere Kanzlei seitens geschädigter Kapital­anleger von Schiffs-/Immobilien- und Filmfonds dürfen wir auf folgende Grundsätze der Prospekt­haftung, welche den Weg für erfolgreiche Schadens­ersatz­klagen geschädigter Anleger bahnen, hinweisen.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Gleich­behandlung unehelicher Kinder

Endlich absolute Gleich­stellung?

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[05.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Erbrecht ist immer noch ein unübersichtliches Kuddel­muddel, wenn es zur Erben­stellung unehelicher Kinder kommt. Kaum hatte der Gesetzgeber ein neues Gesetz auf den Markt geworfen, erklärte der Europäische Gerichtshof für Menschen­rechte (EGMR) es schon wieder für ungenügend und konventions­widrig. Was gilt denn nun eigentlich für die unehelichen Kinder?

Rechtsanwalt Guido Lenné

PayPal-Käufer­schutz

PayPal-Käufer­schutz: BGH schränkt Schutz für Online­käufe ein

RechtsanwaltGuido Lenné

[04.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat sich am 22.11.2017 in zwei Entscheidungen erstmals mit den Auswirkungen einer Rück­erstattung des vom Käufer mittels PayPal gezahlten Kaufpreises aufgrund eines Antrags auf PayPal-Käufer­schutz befasst.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeits­rente

Berufs­unfähigkeits­rente: Continentale LV AG zu BU-Rente verurteilt

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[01.12.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMit rechts­kräftigem Urteil des Land­gerichts Münster wurde die Continentale Lebens­versicherung AG im Jahre 2017 rückwirkend zur Zahlung der durch uns für unseren Mandanten ein­geklagten Berufs­unfähigkeits­rente verurteilt.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d4817
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!