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Mietrecht und Schadensersatzrecht | 07.10.2022

Schadens­ersatz­anspruch

BGH-Urteil: Mieter haften auch Jahre später für Wohnungs­umbauten

Miet­rechtliche Verjährung beginnt erst mit Wohnungs­rückgabe

(Bundesgerichtshof, Urteil vom 31.08.2022, Az. VIII ZR 132/20)

Auf­gehängte Bilder führen in der Regel nicht zu Folge­schäden in der Mietwohnung. Anders kann es bei auf­wendigeren Veränderungen in der Wohnung aussehen - dann ist Vorsicht angesagt.

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Ob ein neuer Fußboden, der Einbau einer Küche oder das Einziehen einer Trocken­bauwand: Nicht jeder Mieter belässt seine Wohnung so, wie er sie beim Einzug vorgefunden hat. Das kann auch Jahre später noch zu Problemen führen. Nämlich dann, wenn die Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt wurden und Folge­schäden verursacht haben. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Bundes­gerichts­hofs (BGH, Az. VIII ZR 132/20) hervor.

Wasserschaden nach unfachmännischer Badsanierung

In dem konkreten Fall hatten Mieter dem ursprünglich mit Dielenboden ausgestatteten Badezimmer einen Fliesen­boden samt Boden­abfluss verpasst. Das Problem: Aufgrund einer fehlenden Dichtung drang über die Jahre Feuchtigkeit in die Decke des darunter befindlichen Stockwerks ein. Mehr als 30 Jahre nach Einbau des Fliesen­bodens war die Zwischen­decke wegen des Wasser­schadens einsturz­gefährdet. Die Vermieter forderten deshalb von den Mietern Schaden­ersatz und Schaden­beseitigung.

Verjährung beginnt erst mit Wohnungsrückgabe

Zu Recht, urteilte der BGH. Denn diese Ansprüche könnten nach Ansicht der Richter nicht verjähren, bevor die Mietsache an den Vermieter zurück­gegeben worden ist. Darum sollten Einbauten grund­sätzlich fachgerecht erledigt, vom Vermieter abgenommen und als dessen Eigentum akzeptiert werden, sagt Marielle Eifler vom Mieter­verein zu Hamburg. Das biete die größtmö­gliche Absicherung vor Schaden­ersatz­ansprüchen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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