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Sportrecht und Strafrecht | 06.06.2023

Geldstrafe

Becherwurf auf Linien­richter: Fußball-Fan zu Geldstrafe verurteilt

Becher­wurf auf Lini­en­richter stellt gefähr­liche Kör­per­ver­let­zung dar

In der Fußball-Bundesliga wird ein Schieds­richter-Assistent von einem Bierbecher getroffen. Jetzt ist der Werfer verurteilt worden.

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Nach einem Bierbecher-Wurf während eines Spiels in der Fußball-Bundesliga ist ein Fan des VfL Bochum wegen Körper­verletzung verurteilt worden. Das Amtsgericht Bochum verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe von 3200 Euro (80 Tagessätze à 40 Euro). Nach Überzeugung der Kammer hat der Angeklagte den Becher bei der Partie zwischen dem VfL Bochum und Borussia Möncheng­ladbach am 18. März 2022 in Richtung des Linien­richters geworfen.

Becherwurf verletzen Linienrichter

Schieds­richter-Assistent Christian Gittelmann war am Kopf getroffen worden und zusammen­gesackt. Das Spiel war daraufhin beim Stand von 0:2 in der zweiten Halbzeit abgebrochen und später für Gladbach gewertet worden. Außerdem hatte der DFB eine 100.000-Euro-Geldstrafe gegen Bochum verhängt.

Richterin will Zeichen setzen

Im Prozess am Bochumer Amtsgericht hatte der Angeklagte zu den Vorwürfen geschwiegen. Laut Urteil gebe es nach Auswertung der Video-Aufnahmen jedoch keinen Zweifel an der Täters­chaft des 39-Jährigen. Es müsse „ein Zeichen gesetzt werden“, sagte Richterin Sabine Schüler bei der Urteils­begründung. Schieds­richter seien „kein Freiwild“ und dürften nicht den Stimmungs­schwankungen der Zuschauer ausgesetzt sein.

Schmerzensgeld für Linienrichter

Neben der Geldstrafe muss der Angeklagte zudem 800 Euro Schmerzens­geld an den Geschädigten zahlen. Die Verteidigung hatte Freispruch beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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