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Arzthaftungsrecht und Schadensersatzrecht | 05.04.2018

Schmerzens­geld

Befruchtung mit Sperma vom falschen Mann recht­fertigt Schmerzens­geld

Anspruch auf Schmerzens­geld von 7.500 Euro wegen gesundheitlicher Belastungen

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19.02.2018, Az. 3 U 66/16)

Nachdem Ärzte sie mit dem Sperma des falschen Mannes künstlich befruchtet haben, bekommt eine Mutter aus dem Münsterl­and 7.500 Euro Schmerzens­geld. Mit dem Geld soll eine körperlich-psychische Belastung der Frau ausgeglichen werden, wie das Oberlandes­gericht in Hamm mitteilte (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19.02.2018, Az. 3 U 66/16).

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Die Frau hatte nach zwei künstlichen Befruchtungen 2007 und 2009 eine Tochter und einen Sohn zur Welt gebracht. Mit den Ärzten hatte sie vereinbart, dass das zweite Kind vom selben Samen­spender abstammen sollte.

Kinder nicht vom selben Samenspender

Später stellte sich heraus, dass die beiden Kinder unter­schiedliche Blutgruppen haben und nur Halb­geschwister sind. Dass die Ärzte die Samen­spenden verwechselt hatten, sei eine „taugliche Erklärung“, sagte ein Gerichts­sprecher. Mit dem Urteil bestätigte das Gericht eine vorangegangene Entscheidung des Land­gerichts Münster.

Klägerin litt unter körperlich-psychischer Belastungssituation

Die Mutter hatte laut Mitteilung beklagt, dass die Nachricht bei ihr eine körperlich-psychische Belastungs­situation mit Erschöpfungs­zuständen, depressiven Episoden und Schuld­gefühlen gegenüber beiden Kindern ausgelöst habe. Eine psychologische Behandlung sei notwendig gewesen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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