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Steuerrecht | 24.02.2023

Gartenumbau

Behinderten­gerechter Gartenumbau ist nicht von Steuer absetzbar

Gartenumbau gehört zum Freizeit­verhalten

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 26.10.2022, Az. VI R 25/20)

Wer von einem Moment auf den anderen auf einen Rollstuhl angewiesen ist, muss meist die Wohnung umbauen. Das Finanzamt berücksichtigt die Kosten dafür steuerlich. Beim Gartenumbau ist das anders.

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Der behinderten­gerechte Umbau des eigenen Gartens zu Freizeit­zwecken kann nicht als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil (Az.: VI R 25/20) des Bundes­finanz­hofs in München hervor. Anders als beispiels­weise der behinderten­gerechte Umbau der eigenen Wohnung sei der Umbau des Gartens nicht zwangs­läufig, sondern nur eine Folge des frei gewählten Freizeit­verhaltens, befanden die Richter - und daher nicht abzugs­fähig.

Behindertengerechter Umbau des Gartens

Im konkreten Fall hatte ein Ehepaar den eigenen Garten umbauen lassen, um der durch eine Krankheit auf den Rollstuhl an­gewiesenen Frau die Bewirtschaftung zu ermöglichen. Dafür wurde eine gepflasterte Fläche ausgebaut und Hochbeete angelegt. Insgesamt 6099 Euro wollten die Kläger daher als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen.

Keine außergewöhnlichen Belastungen

Finanzamt und Finanz­gericht Münster wiesen das allerdings zurück - und nun auch der Bundes­finanz­hof. Immerhin die Lohnkosten für die Bau­maßnahme - rund 3000 Euro - können die Eheleute allerdings steuerlich geltend machen: Sie fallen unter die Regelung für die Steuer­ermäßigung von Handwerker­leistungen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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