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Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 15.11.2019

Auto­diebstahl

Bei Auto­diebstahl: Versicherung muss trotz defektem Zünd­schloss zahlen

Defektes Zünd­schloss hindert den Anspruch nicht

(Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 10.04.2018, Az. 14 U 106/17)

Wer einen Diebstahl seines Autos mit­verschuldet, kann Probleme mit der Versicherung bekommen. Diese kann ihre Zahlung kürzen oder gar ganz verweigern. Es reicht dafür aber nicht aus, wenn der Auto­besitzer das Zünd­schloss des Wagens nicht repariert hat. Das zeigt ein Urteil Ober­landes­gerichts Hamburg (Az.: 14 U 106/17).

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Versicherung: Defektes Zündschloss begünstigte den Diebstahl

In dem Fall wurde ein Auto gestohlen, die Versicherung wollte den Schaden aber nicht ganz übernehmen. Ihr Argument: Der Eigentümer hatte ein defektes Zünd­schloss nicht reparieren lassen. So ließ sich das Auto mit Hilfe eines Schrauben­drehers starten. Dadurch habe er den Diebstahl mit­begünstigt.

OLG: Defektes Zündschloss als Ursache nicht ausreichend

Das Oberlandesgericht Hamburg sah das anders. Ein defektes Zünd­schloss allein reicht demnach nicht für eine Mitv­erursachung aus. Man könne nicht überprüfen, ob dies den Diebstahl erleichtert habe. Auch konnte das Gericht nicht nach­vollziehen, ob der Entschluss des Täters in irgendeiner Weise auf seiner Kenntnis des defekten Zünd­schlosses beruht habe.

Versicherung musste für Diebstahl aufkommen

Der Versicherung hielt das Gericht vor, dass sie durch einen früheren Schadens­fall Kenntnis von dem defekten Zünd­schloss hatte, aber weder zur Reparatur gedrängt noch den Vertrag gekündigt habe.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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