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Krankenkassenrecht | 15.07.2020

Kranken­kassen­bonus

Bonus­programm der Kranken­kasse: Fitness­tracker kann ein Smartphone sein

Erfassung von Gesundheits­daten sowohl mit Armbändern als auch mit Mobil­telefonen möglich

(Sozialgericht Dresden, Urteil vom 15.05.2020, Az. S 44 KR 653/17)

Kranken­kassen fördern oft gesundheits­bewusstes Verhalten ihrer Versicherten. Dafür loben sie Prämien aus. Ein Urteil zeigt: Versicherte haben dabei eine gewisse Auswahl.

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Bietet eine Kranken­kasse einen Bonus für einen sogenannten Fitness­tracker, muss sie ihn auch für ein Smartphone gewähren. Voraussetzung ist, dass das Smartphone auch diverse Gesundheits­daten erfasst. Die Kranken­kasse kann nicht den Kauf eines entsprechenden Armbandes verlangen, entschied das Sozial­gericht Dresden (Az.: S 44 KR 653/17).

Krankenkassen-Bonusprogramm belohnt gesundheitsbewusstes Verhalten

Der Fall: Das Bonus­programm der beklagten Kranken­kasse belohnt das gesundheits­bewusste Verhalten ihrer Versicherten. Es gibt etwa Bonuspunkte oder Beitrags­rück­erstattungen. Dafür müssen die Versicherten zum Beispiel zu Vorsorge­unter­suchungen gehen, sich regelmäßig impfen lassen oder Sport treiben.

Krankenkasse verweigert den Bonus für gekauftes Smartphone

Im Jahr 2016 gab es auch einen Bonus für den Erwerb eines Fitness­trackers. Ein Armband kaufte der Kläger nicht, dafür aber ein Smartphone, das diverse Gesundheits­daten erfassen konnte. Hierfür beantragte er den Bonus. Dies verweigerte die Kranken­kasse mit dem Argument, dass nur die sogenannten Fitness­armbänder gemeint seien.

SG bejahrt Anspruch auf Bonus für Smartphone

Das Urteil: Das Sozial­gericht gab der Klage des Versicherten statt. Für das Bonus­programm reiche es aus, wenn der Versicherte statt eines am Handgelenk getragenen Armbands ein Smartphone erwarb. Es müsse aber ebenfalls diverse Daten wie Schritte, Puls, Kalorien­verbrauch und zurück­gelegte Distanz seines Trägers messen.

Fitnesstracker kann sowohl Armband als auch Mobiltelefon sein

Der Begriff Fitness­tracker beschreibe nicht die besondere Form der Erfassung von Gesundheits­daten am Handgelenk, sondern nur die Erfassung dieser Daten an sich. Entsprechende Sensoren könnten sowohl in Armbändern als auch in Mobil­telefonen verbaut sein.

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Quelle: dpa/DAWR/ku

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