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Verwaltungsrecht | 02.10.2020

Quarantäne

Corona-Krise: Negativer Corona-Test verkürzt Quarantäne für Schüler nicht

Keine Verkürzung der Quarantäne wegen negativen Test­ergebnisses

(Verwaltungsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 30.09.2020, Az. 7 L 1939/20)

Eine Quarantäne-Anordnung für einen Schüler wird laut einer Gerichts­entscheidung nicht durch einen negativen Corona-Test verkürzt.

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Ein Schüler, der mit einem positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler dieselbe Schulklasse besucht hat, müsse auf Anordnung des Gesundheits­amtes 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben, teilte das Verwaltungs­gerichts Düsseldorf am Donnerstag zu einem Beschluss vom Vortag mit. Es lehnte einen Antrag eines Schülers gegen die Quarantäne­anordnung im Eil­verfahren ab (Az: 7 L 1939/20). Dagegen kann Beschwerde beim OVG eingelegt werden.

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts maßgeblich

Das Verwaltungs­gericht Düsseldorf stützt sich bei seiner Ent­scheidung auf die Erkenntnisse und Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Danach würden Personen, die sich in relativ beengter Raum­situation oder schwer zu überblickender Kontakt­situation mit einem bestätigten Covid-19-Fall zum Beispiel in der Kitagruppe oder einer Schulklasse befunden haben, unabhängig von der individuellen Risiko­ermittlung als Kontakt­personen der Kategorie I eingestuft. Für diese Personen empfehle das RKI eine häusliche Quarantäne von 14 Tagen.

Testergebnis während Inkubationszeit stellt nur eine Momentaufnahme dar

Zwar habe sich der Antragsteller nach dem Kontakt mit dem infizierten Mitschüler selbst testen lassen und ein negatives Ergebnis erhalten. Dadurch werde die Quarantäne­zeit aber nicht verkürzt, weil ein Test­ergebnis während der Inkubations­zeit nur eine Moment­aufnahme darstelle, erklärte das Gericht. Auch eine Abwägung der betroffenen Grundrechte und Rechts­güter führe zu dem Ergebnis, dass das öffentliche Interesse an dem Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung und der Sicherung des Gesundheits­systems eine kurzzeitige Ein­schränkung der körperlichen Bewegungs­freiheit recht­fertige.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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