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Arbeitsrecht | 29.09.2020

Urlaub

Corona-Pandemie: Kein Grund für Rückgabe von Urlaubs­tagen

Kein Recht auf Verschiebung geplanter Urlaubstage

(Verwaltungsgerichtshof Bayern, Urteil vom 30.04.2020, Az. 6 CE 20.94330.4.2020)

Genehmigter Urlaub muss auch dann genommen werden, wenn die geschmiedeten Pläne für die freien Tage wegen Corona hinfällig sind. Das gilt auch für Beamte. So eine Ent­scheidung des Bayerischen Verwaltungs­gerichts­hofs (Az.: 6 CE 20.94330.4.2020).

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Bei Beamten ist das Verschieben eines Urlaubs aus wichtigen Gründen zwar möglich. Allein die Corona-Pandemie sei aber keine ausreichende Begründung. Geklagt hatte in diesem Fall ein Polizist, der für Hochzeits­feiern Urlaub genommen hatte. Als klar war, dass sie ausfallen würden, wollte er die Urlaubstage verschieben.

Hochzeit wegen Corona ausgefallen

Der Mann argumentierte, dass er die freien Tage nicht wie geplant würden nutzen können und verwies zusätzlich auf die zum damaligen Zeitpunkt - im Frühling - verhängten Ausgangs­sperren in Bayern, die eine Erholung nicht möglich machen würden. Doch er blitzte ab.

Corona: Kein Grund für Rückgabe von Urlaubstagen

Urlaub diene der Erholung, Entspannung, Freizeit und Muße - und die Einschränkungen durch Corona schlössen das nicht aus, so das Gericht. Wichtige Gründe für das Verschieben sah es nicht. Grund­sätzlich falle es in das Risiko des Beamten, wenn ein genehmigter Urlaub nicht so gestaltet werden könne wie ursprünglich geplant.

Gilt auch für Arbeitnehmer in Betrieben

Auch in privaten Betrieben haben Arbeit­nehmer kein Recht, eingeplanten Urlaub zu verschieben - wollen sie einen genehmigten Urlaubs­antrag zurückziehen, muss ihr Arbeitgeber zustimmen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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