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Arbeitsrecht | 15.01.2021

Kündigung

Corona-Pandemie: Kündigung nach Diebstahl von Desinfektions­mittel rechtens

Entwendung von Desinfektions­mittel in der Corona-Pandemie stellt wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung dar

(Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 14.01.2021, Az. 5 Sa 483/20)

Einem Angestellten, der zu Beginn der Corona-Pandemie in seiner Firma eine Liter-Flasche Desinfektions­mittel gestohlen haben soll, wurde aus Sicht des Landes­arbeits­gerichts in Düsseldorf zu Recht fristlos gekündigt. Der Mann habe in einer Zeit, als Desinfektions­mittel Mangelware war, „eine nicht geringe Menge“ davon entwendet und zugleich in Kauf genommen, dass seine Kollegen leer ausgingen, teilte das Gericht mit (Az.: 5 Sa 483/20).

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Der Kläger war seit dem Jahr 2004 bei einem Paket­zustell­unternehmen, der Beklagten, als Be- und Entlader sowie Wäscher für die Fahrzeuge beschäftigt. Bei einer stichproben­artigen Ausfahrt­kontrolle fand der Werkschutz in seinem Kofferraum die Flasche für 40 Euro.

Streit um Kündigung wegen Diebstahl von Desinfektionsmittel

Damals verschwanden laut Urteil immer wieder Desinfektions­mittel aus den Wasch­räumen. Der Beschuldigte wehrte sich gegen seine Kündigung und behauptete, er habe sich während der Arbeit jede Stunde zu seinem Auto begeben, um die Hände zu des­infizieren. Er habe das Mittel für sich und eventuell seine Kollegen verwenden wollen. Er müsse kein Desinfektions­mittel stehlen, weil seine Frau in der Pflege arbeite und die Familie über sie ausreichend versorgt sei.

Argumentation des Klägers nicht glaubhaft

Das glaubte das Gericht nicht. Es bestätigte die Kündigung in zweiter und letzter Instanz.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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