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Reiserecht, Schadensersatzrecht und Verbraucherrecht | 22.03.2021

Pauschal­urlaub

Corona-Pandemie: Reise­veranstalter muss Rück­zahlungs­frist einhalten

Keine Berücksichtigung der wirtschaftliche Situation des Reise­veranstalters

(Amtsgericht Leipzig, Urteil vom 10.11.2020, Az. 115 C 4691/20)

Kann ein Pauschal­urlaub nicht stattfinden, bekommen Reisende ihr Geld zurück - laut Gesetz binnen 14 Tagen. Sonst gerät der Veranstalter in Verzug.

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Urlauberinnen und Urlauber müssen auch während der Pandemie binnen 14 Tagen ihr Geld zurück­bekommen, wenn die gebuchte Reise nicht stattfinden kann. Die wirtschaftliche Situation des Reise­veranstalters könne dabei nicht berücksichtigt werden, so das Amtsgericht Leipzig (Az.: 115 C 4691/20).

Anspruch auf Verzugszinsen bei Nichteinhaltung der Rückzahlungsfrist

Verzögert sich die Rück­zahlung, fallen Verzugs­zinsen an. In dem verhandelten Fall bekam der Kläger auch seine vorgerichtlichen Anwalts­kosten erstattet.

Keine Berufung außergewöhnliche Situation

Mit der außergewöhnlichen Situation konnte der Reise­anbieter nicht argumentieren. Gerade bei einer Pandemie lägen außergewöhnliche, unvermeid­bare Umstände vor, die Grundlage der Rück­zahlungs­pflicht seien. Diesen gesetzlichen Anspruch haben auch andere deutsche Gerichte in den vergangenen Monaten bestätigt.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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