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Schadensersatzrecht und Sozialrecht | 13.05.2016

Opferentschädigung

Dauerhafter Haarverlust nach Friseur­besuch - Opfer bekommt kein Geld

Keine vor­sätzliche Handlung durch Mitarbeiter des Friseur­salons

(Landessozialgericht Koblenz, Urteil vom 21.04.2016, Az. L 4 VG 4/15 B)

Eine Frau, die wegen einer schief gelaufenen Blondierung in Koblenz vor Gericht gezogen ist, bekommt kein Geld für einen Prozess.

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Keine vorsätzliche Handlung

Das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz entschied, dass die Mitarbeiter des Friseur­ladens beim Auftragender Wasser­stoff­peroxid-Mischung nicht vorsätzlich gehandelt habe. Deswegen habe die Klägerin in einem Zivil­prozess um Schmerzens­geld keine Aussicht auf Erfolg. Daher werde der Klägerin dafür auch keine Prozess­kostenhilfe gezahlt (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 21.04.2016, Az. L 4 VG 4/15 B).

Haarausfall durch Färbemittel

Wegen des Färbe­mittels starb die Kopfhaut bei der Klägerin teilweise bis zum Schädel­knochen ab. Durch diese Verletzung sowie eine Infektion im Krankenhaus wüchsen auf einer Stelle so groß wie eine Mönchs­tonsur keine Haare mehr, hieß es bei Gericht weiter.

Friseur hat Unverträglichkeit nicht erkannt

Schon direkt nach dem Beginn der Blondierung habe die Klägerin ein Kribbeln und Jucken sowie Spannungen auf der Kopfhaut gespürt. Der Mitarbeiter habe die Unverträglichkeit der Frau nicht erkannt. Dabei handele es sich um fahrlässiges Verhalten, nicht um Vorsatz, urteilte das Gericht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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