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Steuerrecht | 19.09.2019

Frühstück oder kein Frühstück

Der BFH hat entschieden: Unbelegte Brötchen mit einem Heißg­etränk sind kein Frühstück

Unbelegte Backwaren mit einem Heißg­etränk sind kein Frühstück im lohnsteuer­rechtlichen Sinne

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 03.07.2019, Az. VI R 36/17)

Erst mit den Kollegen früh­stücken, dann den Arbeitstag starten. Das schafft ein gutes Betriebs­klima. Doch sind die Brötchen nur eine Aufmerksamkeit des Chefs - oder müssen sie versteuert werden?

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Unbelegte Brötchen und Heißg­etränke sind noch kein Frühstück - zumindest aus steuer­rechtlicher Sicht. Damit müssen sie auch nicht als Sachwert­bezug versteuert werden, urteilten die Richter des Bundes­finanz­hofs (BFH) in einem Urteil (Az.: VI R 36/17).

Unbelegte Backwaren und Heißgetränke kostenlos vom Chef

In dem verhandelten Fall stellte ein Chef seinen Mitarbeitern im Betrieb kostenlos unbelegte Backwaren und Heißg­etränke zum sofortigen Verzehr zur Verfügung. Das Finanzamt erkannte die Speisen und Getränke als Frühstück an - und damit als Sachwert­bezug, der als Teil des Arbeits­lohnes versteuert werden muss.

BFH: Aufstrich oder Belag fehlen

Die BFH-Richter entschieden anders: Heißg­etränke und unbelegte Brötchen seien noch keine Mahlzeit. Denn selbst für ein einfaches Frühstück fehle dabei der Aufstrich oder der Belag. Somit handelt es sich nicht um eine Mahlzeit, die als Arbeitslohn versteuert werden muss. Vielmehr sei dies eine Aufmerksamkeit des Chefs, die lediglich dazu dient, günstige betrieb­liche Arbeits­bedingungen zu schaffen.

Nur kostenlose oder vergünstigte richtige Mahlzeiten wären Teil des Arbeitslohns

Würde der Chef seinen Angestellten im Betrieb hingegen kostenlos oder vergünstigt eine richtige Mahlzeit zur Verfügung stellen, wäre diese Teil des Arbeits­lohns - und als Sachwert­bezug zu versteuern.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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