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Familienrecht | 25.09.2017

Doppelnamen

Doppel-Nachname des Kindes kann nach Trennung der Eltern nicht ohne weiteres geändert werden

Für Änderung des Nachnamens bedarf es wichtiger Gründe

Trägt ein Kind als Nachnamen einen Doppelnamen, ändert auch eine Trennung der Eltern daran in der Regel nichts. Will ein Elternteil einen Namen streichen, muss er hierfür wichtige Gründe haben, anderenfalls erhält er keine Zustimmung dazu. Das hat das Verwaltungs­gericht Koblenz entschieden (Az.: 1 K 759/16.KO).

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Im verhandelten Fall hatten sich Eltern kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter getrennt. Das Kind lebte bei der Mutter. Der Familien­name der Tochter war ein Doppelname, zusammen­gesetzt aus den beiden Nachnamen der Eltern. Nach dem Willen der Mutter sollte das Mädchen nur noch ihren Namen tragen. Damit war der Vater nicht einverstanden - und er klagte erfolgreich.

Eine solche Namens­änderung sei nur bei einem wichtigen Grund möglich, entschied das Verwaltungs­gericht Koblenz. Der wiederholte Wunsch des Kindes, nur den mütter­lichen Nachnamen zu tragen und nicht durch den Doppelnamen an den Vater erinnert zu werden, reiche dafür nicht aus. Es sei zu erwarten, dass das Mädchen mit zunehmender Reifung und Ablösung vom Familien­verband zu einer anderen Sichtweise komme und ihren Namen nicht mehr nur den Eltern zuordne, sondern als Teil der eigenen Persönlichkeit und Identität wahrnehme.

Die Bei­behaltung des Namens­bandes zwischen Vater und Tochter sei für die Persönlichkeits­entwicklung und spätere Selbst­findung des Kinds förder­licher als dessen Durch­trennung, befand das Gericht. Entgegen dem, was die Mutter angegeben hatte, konnten die Richter keine ernsthaften Hänseleien des Mädchens wegen ihres Namens sehen.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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