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Steuerrecht | 03.09.2019

Werbungs­kosten

Doppelte Haushalts­führung: Neue Möbel sind in vollem Umfang als Werbungs­kosten absetzbar

Angeschaffte Einrichtungs­gegenstände fallen nicht in die Rubrik „Nutzung der Unterkunft“

Wer sich abseits seines eigentlichen Lebens­mittel­punktes aus beruflichen Gründen einen zweiten Wohnsitz zulegen muss, der kann eine Reihe von Ausgaben (Fahrtkosten, Miete) geltend machen. Auch eventuell an­zu­schaffende Einrichtungs­gegenstände gehören dazu (Bundesfinanzhof, Urteil vom 04.04.2019, Az. VI R 18/17).

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Mobiliar als Werbungskosten geltend gemacht

Im zugrunde liegenden Fall mietete ein Steuer­zahler am Ort seiner Beschäftigung eine Zwei-Zimmer-Wohnung an. Neben der Miete machte er im Rahmen der doppelten Haushalts­führung Strom, Telefon, Rundfunk­gebühren und anderes geltend. 3.000 Euro an Werbungs­kosten kamen zudem für Möbel und Haushalts­gegenstände zusammen.

Finanzamt erkennt Möbel nur als beschränkt abziehbar an

Das Finanzamt stimmte grund­sätzlich zu, ordnete das Mobiliar den nur beschränkt abziehbaren Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft zu. Das hatte zur Folge, dass der Betroffene wegen Über­schreitung der Höchst­grenzen nur einen Teil seiner Ausgaben geltend machen konnte.

Ausgaben für Möbel fallen nicht unter Höchstbetragsbegrenzung

Der Bundes­finanz­hof entschieden hingegen, dass die angeschafften Möbel nicht - wie vom Fiskus behauptet - unter die Rubrik „Nutzung der Unterkunft“ fielen, sondern es sich um einen eigenständigen Posten handle. Die Ausgaben dafür fielen nicht unter die Höchst­betrags­begrenzung und seien deswegen in vollem Umfang als Werbungs­kosten absetzbar.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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