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Immobilienrecht und Mietrecht | 17.06.2016

Eigenheim

Ehepaar ist auch nach Trennung für ein gemeinsames Haus verantwortlich

Kosten für Reparaturen und Erhaltungs­maßnahmen müssen sich die Partner teilen

(Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 15.12.2015, Az. 9 UF 29/15)

Gehört einem Ehepaar ein Haus gemeinsam, sind beide für den Zustand des Gebäudes verantwortlich. Auch nach einer Trennung besteht für beide die Pflicht, Reparaturen und Erhaltungs­maßnahmen durchführen zu lassen. Das bedeutet aber auch, dass ein Partner sich von dem anderen einen Teil der Reparatur­kosten erstatten lassen kann. Das entschied das Oberlandes­gericht Brandenburg (Az.: 9 UF 29/15). Die Höhe der Erstattung orientiert sich am Anteil, den der Partner am Eigentum hat.

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Ehemann forderte von seiner getrennt lebenden Ehefrau die Hälfte der Kosten für eine Dachreparatur

Im verhandelten Fall lebte das Ehepaar schon lange getrennt. Jedem gehörte je zur Hälfte das Einfamilien­haus, in dem der Mann mit dem gemeinsamen Sohn und seiner neuen Lebens­gefährtin wohnte. Als das Dach undicht wurde, ließ er es notdürftig reparieren. Doch dies reichte nicht. Deshalb bat er seine Ehefrau um Zustimmung zu einer grund­legenden Reparatur. Das lehnte sie ab. Der Mann ließ das Dach dennoch reparieren und verlangte die Hälfte der entstandenen Kosten von der Ehefrau.

Ehemann hat Anspruch auf die Hälfte der entstandenen Kosten

Zu Recht, entschieden die Richter des Ober­landes­gerichts. Der Mann habe gegenüber seiner Ehefrau Anspruch auf die Hälfte der entstandenen Kosten. Die grund­legende Dach­reparatur sei notwendig gewesen für eine Wert- und Substanz­erhaltung des Gebäudes. Daran habe auch die Frau ein Interesse. Außerdem habe der Mann das Wirtschaftlichkeits­gebot beachtet - das Dach sei kostensparend mit bereits vorhandenen Schindeln gedeckt worden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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