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Strafrecht | 22.11.2022

Immobilien­betrug

Ehepaar um Millionen-Immobilie geprellt

Ver­urteilungen wegen Immobilien­betrugs zum Nachteil eines älteren Ehepaars rechts­kräftig

(Bundesgerichtshof, Beschluss vom 24.10.2022, Az. 5 StR 184/22)

Mit gefälschten Unterlagen sollte ein älteres Paar aus Hamburg dreist um eine Millionen-Immobile in Berlin gebracht werden - nun sind die vier Täter rechts­kräftig verurteilt.

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Der Bundes­gerichts­hof hat die Revisionen von zwei Brüdern aus dem Clan-Milieu, einem Kaufmann sowie einem Rechtsanwalt verworfen, teilte der Bundes­gerichts­hof (BGH) mit. Damit ist die Verurteilung der Männer wegen Urkunden­fälschung, Betrugs und mittelbarer Falsch­beurkundung zu mehrjährigen Haftstrafen rechts­kräftig.

Firma für kriminellen Zweck gegründet

Das Landgericht Berlin hatte die Männer vor einem Jahr zu Freiheits­strafen zwischen dreieinhalb Jahren bis sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Die höchste Strafe erhielt dabei der Kaufmann. Lediglich der Rechtsanwalt hatte die Vorwürfe abgestritten. Das Quartett hatte sich nach dem Urteil gezielt eine schulden­freie Immobilie ausgesucht, die einem älteren und nicht in Berlin lebenden Ehepaar gehörte. Um ihren komplexen Plan umzusetzen, hätten sie 2019 eigens eine Firma gegründet, hieß es. Über diese seien dann der vermeintliche Verkauf der Immobilie abgewickelt worden. Später sei mit falschen Unterlagen eine Änderung im Grundbuch erreicht worden.

Versicherung informierte Geschädigte

Die damals knapp 80-jährigen Eigentümer waren lange völlig ahnungslos. Im Prozess hatten die Eheleute erklärt, sie seien 2020 durch eine Mitteilung ihrer Versicherung darauf aufmerksam geworden, dass sie angeblich nicht mehr Eigentümer der Immobilie seien. Sie hätten umgehend Widerspruch eingelegt.

Sechs Millionen Euro Schaden

Laut Urteil ist den tatsächlichen Eigentümern durch den Verlust ihrer Rechte an der Immobilie ein Schaden von mindestens sechs Millionen Euro entstanden. Erst nach einem monate­langen Rechts­streit seien die Eheleute im April 2021 wieder als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen worden, hieß es.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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