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Familienrecht | 20.10.2021

Umgangs­recht

Elternkrieg: Umgangs­berechtigter bei Einschulungs­feier außen vor

Umgangs­berechtigte Vater hat kein Recht zur Teilnahme an Einschulungs­feier

(Oberlandesgericht Zweibrücken, Beschluss vom 30.08.2021, Az. 2 UFH 2/21)

Sind beim Aufeinandertreffen zweier Elternteile Feind­seligkeiten mit traumatischen Folgen fürs Kind zu befürchten, kann ein Elternteil etwa von einer Einschulung ausgeschlossen werden.

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Wenn der Konflikt zwischen den Eltern so tief­greifend ist, dass eine offene Eskalation während des Ereignisses zu befürchten ist, kann einem umgangs­berechtigten Elternteil die Teilnahme an der Einschulung seines Kinds untersagt werden. Das hat das Oberlandes­gericht Zweibrücken entschieden (Az: 2 UFH 2/21).

Kindesvater will Teilnahme an Einschulungsfeier gerichtlich erzwingen

Im konkreten Fall hat die Mutter das alleinige Sorgerecht für die beiden Kinder, der Vater ein Umgangs­recht von zwei Stunden wöchentlich in Begleitung des Kinder­schutz­bunds. Während des Beschwerde­verfahrens dagegen äußerte der Mann den Wunsch, an der Einschulungs­feier des einen Kinds teilzunehmen. Die Mutter weigerte sich.

Einschulung ist ein besonderes Ereignis im Leben eines Kindes

Das Gericht gab der Mutter recht. Es sah die Gefahr, dass die familiäre Belastung in die Veranstaltung hinein­getragen werde. Der Umgangs­berechtigte Elternteil dürfe dann an besonderen Ereignissen wie einer Einschulung beiwohnen, wenn beide Eltern spannungs­frei teilnehmen könnten.

Kinder müssen vor Eskalation geschützt werden

Das sei in dem Fall nicht so, da der Konflikt aus dem Ruder gelaufen ist. Der Mann habe der Mutter vorgeworfen, die Kinder sexuell zu missbrauchen. Seitdem sei eine normale Kommunikation nicht mehr möglich und es drohten Feind­seligkeiten. Gerade bei einem so emotionalen Ereignis wie der Einschulung müssten Kinder vor einer Eskalation geschützt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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