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Arbeitsrecht und Beamtenrecht | 21.07.2017

Vorgetäuschte Dienstunfähigkeit

Entlassung zulässig: Poli­zist absol­viert Hin­der­nis­lauf trotz Krank­sch­rei­bung wegen Fußverletzung

Verhalten des Polizisten stellt außer­gewöhnlich schweren Missbrauch der Krankschreibung dar

(Verwaltungsgericht Cottbus, Entscheidung vom 23.06.2017, Az. 4 L 110/17)

Wer krank­geschrieben ist, muss nicht die ganze Zeit im Bett liegen. Sind Beschäftigte wegen einer Verletzung arbeits­unfähig, nehmen sie aber besser nicht an einer Sport­veranstaltung teil. Zumindest Staats­dienern wie Polizisten droht dann die sofortige Entlassung. Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungs­gerichts Cottbus hervor (Verwaltungsgericht Cottbus, Beschluss vom 23.06.2017, Az. 4 L 110/17).

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Polizist nimmt trotz Krankschreibung an Hindernislauf teil

In dem Fall ging es um einen Polizisten, der an einem 16 Kilometer langen Hindernis­lauf teil­genommen hatte. Von 649 Teilnehmern belegteer dabei immerhin Platz 127, Hindernissen wie Schlamm­graben und Sandkuhlen zum Trotz. Den sportlichen Erfolg feierte er anschließend bei Facebook. Gleich­zeitig war er allerdings mit einem ärztlichen Attest wegen einer Fußv­erletzung krank­geschrieben.

Zweifel an charakterlicher Eignung für Polizeidienst

Daraufhin entließ ihn das Land Brandenburg aus seinem Dienst­verhältnis auf Probe. Der Polizist zog dagegen vor Gericht - ohne Erfolg. Sein Verhalten sei ein außer­gewöhnlich schwerer Missbrauch der Krank­schreibung, so die Richter des Verwaltungsgerichts Cottbus, und die charakterliche Eignung für den Polizeidienst damit zweifelhaft.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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