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EU-Recht, Reiserecht und Schadensersatzrecht | 12.03.2020

Entschädigung

EuGH: Doppelte Entschädigung bei Flugausfall und Verspätung des Alternativ­flugs

Doppelte Un­annehmlichkeiten begründen doppelte Entschädigung

(Europäiche Gerichtshof , Urteil vom 12.03.2020, Az. C-832/18)

Flug­reisende haben Anspruch auf doppelte Entschädigung, wenn sie mehrfache Verspätungen wegen technischer Probleme erfahren. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in Luxemburg entschieden. Die Richter urteilten über einen Fall, in dem Passagiere von Helsinki nach Singapur wegen Problemen an verschiedenen Flugzeugen letztlich mehr als 48 Stunden unterwegs waren - gut viermal länger als normal.

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Direktflug wegen technischer Störung annulliert

Die Reisenden hatten am 11. Oktober 2013 direkt nach Singapur fliegen wollen, doch eine Störung an der Maschine verhinderte laut EuGH den Abflug. Sie akzeptierten daraufhin einen Flug über Chongqing in China am nächsten Tag, mit dem sie am 13. Oktober um 17.25 Uhr am Ziel gewesen wären.

Verzögerungen des Abflugs auch beim Alternativflug

Weil aber die Servo­lenkung des Steuer­ruders am Flugzeug für diese Route ausfiel, verzögerte sich auch dieser Flug und sie kamen schließlich am 14. Oktober um 00.15 an. Für die ursprünglich gebuchte Direkt­verbindung gibt die Fluggesellschaft Finnair eine Flugdauer von 11 Stunden und 35 Minuten an.

Airline verweigert Entschädigung für Verspätung des Alternativfluges

Die Airline zahlte den Fluggästen zwar je 600 Euro für den ausgefallenen ersten Flug, verweigerte aber eine Entschädigung für die Verspätung auf der Alternativ­strecke und berief sich auf „außergewöhnliche Umstände“.

EuGH: Für doppelte Verspätung muss auch doppelt entschädigt werden

Das wies der EuGH jedoch zurück. Die Richter urteilten, dass die Reisenden bei doppelter Verspätung aus technischen Gründen auch doppelt entschädigt werden müssen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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