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Arbeitsrecht und EU-Recht | 26.06.2020

Urlaubs­anspruch

EuGH: Urlaubs­anspruch bleibt bei rechts­wid­riger Ent­las­sung erhalten

Urlaubs­anspruch besteht im Zeitraum zwischen der rechtswidrigen Entlassung und der Wieder­einstellung

(Europäische Gerichtshof, Urteil vom 25.06.2020, Az. C-762/18und Az. C-37/19)

Nach einer unrecht­mäßigen Kündigung haben Arbeit­nehmer nach einem Urteil des Europäischen Gerichts­hofs weiterhin Anspruch auf bezahlten Jahres­urlaub. Das gelte für den Urlaubs­anspruch im Zeitraum zwischen der rechtswidrigen Entlassung und der Wieder­einstellung, urteilten die Richter.

Streit um Urlaubsvergütung nach rechtswidriger Entlassung

Hintergrund waren die Klagen zweier Angestellter aus Bulgarien und Italien. Eine Lehrerin und eine Bank­angestellte wurden von ihren Arbeit­gebern rechts­widrig entlassen. Sie klagten vor nationalen Gerichten unter anderem auf Zahlung einer Vergütung für bezahlten Jahres­urlaub, den sie aufgrund der Entlassung nicht nehmen konnten.

Zeitraum ist tatsächlichem Arbeitszeitraum gleichzusetzen

Der Zeitraum zwischen einer unrecht­mäßigen Kündigung und der Wieder­aufnahme der Beschäftigung sei in Bezug auf Urlaubs­ansprüche einem tatsächlichen Arbeits­zeitraum gleich­zusetzen, begründete der EuGH seine Ent­scheidung. Sollte es nach der Wieder­einstellung erneut zu einer erneuten kommen, müsse der Arbeitgeber, den nicht genommenen Jahres­urlaub vergüten, fügten die Richter an.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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