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Reiserecht, Schadensersatzrecht und Verbraucherrecht | 14.01.2022

Ent­schädigung

EuGH stärkt Flug­gast­rechte bei Vor­verlegung von Flügen

Um mehr als eine Stunde vor­ver­legter Flug gilt als annul­liert

(Europäische Gerichtshof, Urteil vom 21.12.2021, Az. C-146/20, C-188/20, C-196/20 und C-270/20)

Fluggäste haben künftig Aussicht auf Ent­schädigung, wenn ihr Flug um mehr als eine Stunde vorverlegt wird.

Je Reise­strecke müssen die Airlines eine Ausgleichs­pauschale zwischen 250 und 600 Euro zahlen, wenn sie nicht rechtzeitig über die Verschiebung informieren, wie aus einem Urteil des Europäischen Gerichts­hofs hervorgeht. (Rechts­sachen C-146/20, C-188/20, C-196/20, C-270/20, C-263/20)

EuGH: Um mehr als eine Stunde vorverlegter Flug gilt als annulliert

Konkret heißt es: „Ein Flug ist als „annulliert“ anzusehen, wenn das ausführende Luftfahrt­unternehmen ihn um mehr als eine Stunde vorverlegt.“ Dies nehme den Fluggästen die Möglichkeit, frei über ihre Zeit zu verfügen, so die Luxemburger Richter. Die neue Abflugzeit könne Fluggäste etwa zwingen, große Anstrengungen zu unternehmen, um noch rechtzeitig am Flughafen zu sein. Bei einer solchen „erheblichen“ Vor­verlegung müsse die Airline auch stets den Gesamt­betrag der Ent­schädigung zahlen.

Keine Ausgleichszahlungen bei rechtzeitiger Information

Der EU-Flug­gast­rechte-Verordnung zufolge müssen Anbieter bei Annul­lierungen keine Ent­schädigung zahlen, wenn sie rechtzeitig Bescheid sagen. Das ist unter anderem der Fall, wenn Reisende mindestens zwei Wochen vor Abflug unterrichtet werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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