wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht und Wettbewerbsrecht | 08.12.2020

Ticket-Zweitmarkt

FC Bayern gewinnt Ticket-Prozess

Kein Weiter­verkauf von FC Bayern-Tickets auf dem Zweitmarkt

(Landgericht München I, Urteil vom 07.12.2020, Az. 39 O 11168/19)

Im Streit mit einem Ticket-Händler hat das Landgericht München I einer Klage des FC Bayern München überwiegend stattgegeben. Wie das LG mitteilte, darf der Beklagte die Eintritts­karten der FC Bayern München AG zu kommerziellen Zwecken nicht weiter­verkaufen. Er muss außerdem Schaden­ersatz zahlen.

Werbung

Im konkreten Fall hatte der deutsche Fußball-Rekord­meister beim Beklagten im Februar 2019 zu Testzwecken zwei Eintritts­karten für das Heimspiel im Champions-League-Viertel­finale gegen den FC Liverpool gekauft. Der Original­preis lag bei insgesamt 1200 Euro - bezahlt wurde jedoch mehr als das Fünffache, nämlich 6500 Euro.

Testkäufer zum Lügen angestiftet

Der Testkäufer bekam mit den Tickets auch noch ein Anschreiben des Beklagten, gegebenenfalls bei Einlass­kontrollen am Stadion zu lügen und zu sagen, dass man vom Erstkäufer zum Spiel eingeladen wurde. Die betreffenden Eintritts­karten waren individuell unter anderem mit dem Namen des Erst­käufers bedruckt.

LG bejahrt Verstoß gegen unternehmerische Sorgfaltspflicht

Der FC Bayern untersagt in seinen Allgemeinen Geschäfts­bedingungen jedoch, mit seinen Tickets zu handeln. Nach Ansicht des Land­gerichts hat der Beklagte Ticket-Händler die Käufer nicht nur zum Vertrags­bruch verleitet, sondern auch zum Lügen aufgefordert. Das verletze die unter­nehmerische Sorgfalts­pflicht.

Beschränkung der Weitergabe soll Preisspirale bremsen

Der FC Bayern war schon in der Vergangenheit im Kampf gegen den so genannten Zweitmarkt erfolgreich. Der Verein will mit der Beschränkung der Weitergabe von Tickets unter anderem die Preis­spirale bremsen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7870

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7870
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!