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Arbeitsrecht | 31.03.2021

Feiertags­zuschläge

FG Düsseldorf: Feiertags­zuschläge sind nicht steuerfrei

Keine Steuer­freiheit für pauschale Zuschläge

(Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 27.11.2020, Az. 10 K 410/17 H (L))

Pauschal gezahlte Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit sind nicht steuerfrei. Das stellt das Finanz­gericht Düsseldorf klar. Die Besteuerung kann aber vermieden werden.

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Wenn Arbeit­nehmer für ihre Arbeit an Sonn- und Feiertagen oder für Nacht­schichten einen Gehalts­zuschlag bekommen, kann das steuerfrei bleiben. Nach einem Urteil des Finanz­gerichts Düsseldorf gilt das aber nicht, wenn der Aufschlag ohne Rücksicht auf die tatsächlich erbrachte Arbeit pauschal gezahlt wird. „Arbeit­nehmer sollten daher verlangen, dass der Arbeitgeber die Zuschläge individuell für die geleisteten Stunden abrechnet“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler mit Blick auf ein aktuelles Urteil des Finanz­gerichts Düsseldorf (Az.: 10 K 410/17 H (L)).

Streit um Abrechnung der Nacht- und Sonntagsarbeit

Uneinig waren sich im konkreten Streitfall eine Kino­betreiberin und ihr Finanzamt über die Abrechnung der Nacht- und Sonntags­arbeit bei den Mitarbeitern. Die Betreiberin zahlte den Beschäftigten zusätzlich zum Grundlohn eine monatliche Pauschale für Nacht- und Sonntags­arbeit. In den Lohn­abrechnungen behandelte sie diese als steuerfrei.

FG verneint Steuerfreiheit für pauschale Zuschläge

Das Finanzamt erkannte das aber nicht an und verlangte dafür nachträglich Lohnsteuer, weil die Zahlungen pauschal und nicht für die tatsächlich geleistete Arbeit erfolgten. Voraussetzung für die Steuer­befreiung von Sonn-, Feiertags- und Nacht­zuschlägen sei eine Einzel­abrechnung, bestätigte auch das Finanz­gericht.

Gute Dokumentation schützt vor nachträglichen Steuerforderungen

„Um Streitig­keiten mit dem Finanzamt zu vermeiden, sollten Zuschläge für Sonn- und Feiertags­arbeit sowie für Nachtarbeit einzeln abgerechnet werden“, rät Klocke. Eine gute Dokumentation schützt vor nach­träglichen Steuer­forderungen. Dabei bleiben aber nur die Zuschläge, die neben dem Grundlohn für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit gezahlt werden, in bestimmten Grenzen steuer- und sozial­versicherungs­frei, nicht der normale Lohn.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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