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Steuerrecht | 05.04.2019

Vorsteuer­abzug

FG Hamburg: Kein Vorsteuer­abzug für zu protzigen Firmenwagen

Supersport­wagen als Firmen­fahrzeug stellt unangemessenen Repräsentations­aufwand dar

(Finanzgericht Hamburg, Urteil vom 11.10.2018, Az. 2 K 116/18)

Bei der Wahl des Firmen­wagens sollten Führungs­kräfte durchaus mal einen Gang runter­schalten. Denn wer zu dick auftragen möchte, riskiert dabei steuerliche Abzugs­möglichkeiten.

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Das Finanzamt beteiligt sich unter bestimmten Voraus­setzungen an den Anschaffungs­kosten für Firmenwagen. Wird das Auto zu 100 Prozent betrieblich genutzt, gehört es zum Unter­nehmens­vermögen. Die Vorsteuer und die laufenden Kosten sind dann in voller Höhe abziehbar. Allerdings sollte das Fahrzeug­modell nicht zu protzig sein. Denn dann kann der Vorsteuer­abzug unter Umständen verloren gehen, wie eine Entscheidung des Finanz­gerichts Hamburg zeigt (Finanzgericht Hamburg, Urteil vom 11.10.2018, Az. 2 K 116/18).

Finanzamt versagte Vorsteuerabzug

In dem verhandelten Fall wurde für den Geschäfts­führer eines Gebäude­reinigungs­unter­nehmens ein gebrauchter Lamborghini Aventador angeschafft. Der Wagen kostete knapp 300.000 Euro und wurde vollständig dem unter­nehmerischen Bereich zugeordnet. Für die Privat­nutzung wurde die 1-Prozent-Methode angewandt. In der Umsatzsteuer­voranmeldung machte das Unternehmen die Vorsteuer für das Auto in Höhe von knapp 50.000 Euro geltend. Das Finanzamt versagte diesen Vorsteuer­abzug allerdings.

Supersportwagen stellt unangemessenen Repräsentationsaufwand dar

Die dagegen gerichtete Klage blieb ohne Erfolg: Das Finanz­gericht sah in dem Supersport­wagen einen unangemessenen Repräsentations­aufwand. Dass das Fahrzeug ein Serien­fahrzeug ist, ändere an der Entscheidung nichts. Denn der Lamborghini sei in seinem Erscheinungsbild der Prototyp eines Sportwagens, der trotz serien­mäßiger Herstellung im Straßen­bild Aufsehen errege. Er diene der sportlichen Betätigung und sei geeignet, ein Affektions­interesse des Halters auszulösen.

Kaufpreis des Lamborghini höher als Betriebsergebnis

Zudem stehe das erwirtschaftete Betriebs­ergebnis des Reinigungs­unter­nehmens von rund 86.000 Euro in 2016 und rund 108.000 Euro in 2017 in krassem Gegensatz zu den Anschaffungs­kosten des Autos. Das Argument des Unternehmens, durch den schnittigen Firmenwagen könnten gleich­zeitig neue Kunden geworben werden, überzeugte die Richter ebenfalls nicht. Nach Lage der Dinge dürfte es sich eher um zufällige Akquise-Erfolge aus dem Bekannten­kreis des Geschäfts­führers gehandelt haben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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