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Steuerrecht | 17.01.2018

Rechnungsnummer

FG Köln: Rechnungs­nummern müssen für Finanzamt nicht fortlaufend sein

Fehlen fort­laufender Rechnungs­nummern berechtigt Finanzamt nicht zur Erhebung eines Sicherheits­zuschlags

(Finanzgericht Köln, Urteil vom 07.12.2017, Az. 15 K 1122/16)

01-2018, 02-2018, 03-2018 - So in etwa könnte die Nummerierung von Rechnungen aussehen. Allerdings dürfen Selbstständige und Unternehmen auch andere Kombinationen verwenden. Die Nummern müssen jedenfalls nicht zwingend fortlaufend sein.

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Grund­sätzlich gilt: Unternehmer müssen ihre Rechnungen nummerieren. Allerdings ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Rechnungs­nummern lückenlos fortlaufend sind, wie eine Entscheidung des Finanz­gerichts Köln zeigt (Finanzgericht Köln, Urteil vom 07.12.2017, Az. 15 K 1122/16). Das Finanzamt ist in einem solchen Fall nicht berechtigt, den Gewinn des Unter­nehmers durch Schätzung eines Sicherheits­zuschlags einfach zu erhöhen zu erhöhen.

Finanzamt rügt schwerwiegenden Buchführungsmangel

In dem verhandelten Fall hatte der Kläger auf seinen elektronischen Rechnungen ausschließlich Buchungs­nummern verwendet, die computer­gesteuert durch eine Kombination aus Veranstaltungs­nummer, Geburts­datum des Kunden und Rechnungs­datum erzeugt wurden. Damit wurde jede Buchungs­nummer zwar nur einmalig vergeben, diese bauten aber nicht numerisch aufeinander auf. Nach Meinung des Finanzamts lag hierin ein schwer­wiegender Mangel der Buch­führung vor, der eine Gewinn­erhöhung durch einen Sicherheits­zuschlag recht­fertige.

Keine gesetzliche Pflicht zur Vergabe fortlaufender Rechnungsnummern

Dem folgte das Finanz­gericht Köln nicht und machte die Gewinn­erhöhung rück­gängig. Es bestehe weder eine gesetzliche noch eine aus der Rechtsprechung herleitbare Pflicht zur Vergabe einer Rechnungs­nummer nach einem bestimmten lücken­losen numerischen System, erklärten die Richter zur Begründung. Der Senat hat die Revision zum Bundes­finanz­hof in München zugelassen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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