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Steuerrecht | 07.01.2021

Umsatz­steuer

FG Münster: Für Zauberer gilt ermäßigte Steuer - für den Nikolaus die Regelsteuer

Darbietung eines Zauber­künstlers mit Theater­vorführung vergleichbar

(Finanzgericht Münster, Urteil vom 26.11.2020, Az. 5 K 2414/19 U)

Die Umsätze eines Zauber­künstlers unterliegen dem ermäßigten Steuersatz - und nicht dem Regel­steuersatz. Das hat das Finanz­gericht Münster mit Urteil vom 26. November (Az. 5 K 2414/19 U) entschieden und damit der Klage eines Zauberers statt gegeben. Der Regel­steuersatz gilt dem Urteil zufolge aber für eine andere Tätigkeit des Mannes: Seine Einsätze als Nikolaus.

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Das Finanzamt wollte die Arbeit des Mannes in den Jahren 2017 und 2018 mit dem damals gültigen Steuersatz von 19 Prozent belegen und erließ entsprechende Bescheide. Es handle sich nicht um eine theater­ähnliche Leistung, so die Begründung der Finanz­behörde.

FG: Tätigkeit als Zauberer stellt Theatervorführung oder vergleichbaren Darbietungen dar

Das sieht das Finanz­gericht Münsters anders. Der Kläger bietet demnach klassische Bühnen­zauberei und fertigt Ballon­skulpturen. Diese Tätigkeit entspreche einer Theater­vorführung oder vergleichbaren Dar­bietungen, wie es im Umsatz­steuer­gesetz heißt. Und dafür gilt der ermäßigte Steuersatz, der im betroffenen Zeitraum 7 Prozent betrug.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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