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Erbrecht und Steuerrecht | 27.07.2018

Erb­schafts­steuer

FG Münster: Vor­fälligkeits­entschädigung kann Erb­schafts­steuer mindern

Vorfälligkeits­entschädigungen für die Ablösung von Darlehen gelten als Nach­lass­verbindlichkeiten und sind absetzbar

(Finanzgericht Münster, Urteil 12.04.2018, Az. 3 K 3662/16)

In mancher Erbschaft stecken auch Schulden. Diese zu tilgen kostet in der Regel Geld. Die gute Nachricht: Bestimmte Aufwendungen zur Schulden­tilgung können die Erbschaft­steuer mindern.

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Vorfälligkeits­entschädigungen sind in bestimmten Fällen bei der Erb­schafts­steuer abzugs­fähig. Möglich ist dies, wenn ein Nachlass­pfleger eine Immobilie aus der Erbmasse zur Schulden­tilgung verkauft und das Darlehen damit vorzeitig ablöst. Das entschied das Finanz­gericht Münster (Az.: 3 K 3662/16). Denn in diesem Fall zählt die Gebühr der Bank zu den abzugs­fähigen Nachlass­regelungs­kosten.

Finanzamt: Kein Abzug der Vorfälligkeitsentschädigung bei der Erbschaftssteuer

In dem verhandelten Fall hatte eine Erblasserin mehrere Immobilien vererbt, von denen einige noch mit Darlehen belastet waren. Die Nachlass­pflegerin verkaufte einen Teil der Immobilien und löste die Darlehen vorzeitig ab. Die Banken verlangten deshalb dafür eine Vor­fälligkeits­entschädigung. Einer der Erben wollte diese Kosten anteilig bei der Erb­schafts­steuer abziehen, was das Finanzamt allerdings nicht zuließ.

Gebühr zählt zu den abzugsfähigen Nachlassregelungskosten

Das Finanz­gericht entschied anders: Die Gebühren für die Ablösung des Darlehens seien nicht als reine Verwaltungs­kosten entstanden, befanden die Richter. In diesem Fall seien die Kosten angefallen, um die Erben in Besitz der ihnen zustehenden Güter zu setzen. Hier seien Schulden des Erblassers getilgt worden. Und diese Kosten könnten bei der Erb­schafts­steuer geltend gemacht werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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