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Steuerrecht | 24.02.2021

Pendler­pauschale

Fahrtkosten bei Leiharbeit richtig abrechnen

Leih­arbeiter jeden Kilometer der Hin- und Rückfahrt absetzen

Arbeit­nehmer können Fahrten zum Arbeits­platz meist mit der Pendler­pauschale steuerlich abrechnen. Für viele Leiharbeit­nehmer gilt das Reisekosten­recht. Doch hier kommt es auf Details an.

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Arbeit­nehmer können die Kosten für den Weg zur Arbeit steuerlich mit der Pendler­pauschale absetzen. Das sind aktuell 0,30 Euro pro Kilometer und ab dem 21. Kilometer 0,35 Euro. „Das gilt aber nur für die einfache Strecke und nicht hin und zurück“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler.

Leiharbeiter können oft jeden Kilometer absetzen

Leih­arbeiter können hingegen oft jeden Kilometer der Hin- und Rückfahrt zur jeweiligen Arbeits­stelle mit 0,30 Euro absetzen. Ob das auch dann gilt, wenn der Arbeit­nehmer zwar befristet, aber durchgängig an denselben Betrieb entliehen wird, muss der Bundes­finanz­hof entscheiden. Vorausgegangen war ein Urteil des Finanz­gerichts Nieder­sachsen (Az.: K 382/16).

Kläger machte Hin- und Rückweg zur Arbeit geltend

Geklagt hatte ein Arbeit­nehmer, der seit Februar 2012 unbefristet für eine Leiharbeits­firma tätig war. Zwar war im Arbeits­vertrag festgelegt, dass er jederzeit versetzt werden könne, doch war der Kläger durchgehend - auch im Streitjahr 2014 - für denselben Entleih­betrieb tätig.

Für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und dem Betrieb mit seinem privaten Pkw machte der Kläger Kosten für den Hin- und Rückweg zur Arbeit geltend. Dies lehnte das Finanzamt jedoch ab und berücksichtigte für die Fahrten lediglich die Entfernungs­pauschale, also nur die einfache Fahrt­strecke. Auch das Finanz­gericht versagte den Abzug für Hin- und Rückweg.

Revision beim BFH anhängig

Gegen das Urteil wurde allerdings Revision beim Bundes­finanz­hof eingelegt, sodass es noch nicht rechts­kräftig ist (Az.: VI R 32/20). „Es bleibt nun abzuwarten, wie das oberste deutsche Steuer­gericht diese Sach­verhalte beurteilt“, sagt Klocke. Einstweilen sollten Leiharbeit­nehmer die Fahrten zum Betrieb weiterhin nach Dienst­reise­grundsätzen mit 0,30 Euro je gefahrenem Kilometer - also für Hin- und Rückweg - in der Einkommen­steuer­erklärung ansetzen.

Bei Widerstand des FG - Einspruch gegen den Steuerbescheid eingelegen

Stößt dies beim Finanzamt auf Widerstand, kann Einspruch gegen den Steuer­bescheid eingelegt werden und auf die ausstehende Ent­scheidung des Bundes­finanz­hofs verwiesen werden, rät Klocke abschließend.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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