wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 26.11.2018

Kaskoversicherung

Fahr­untüchtigk­eit und Ausweich­manöver: Kein Kasko­schutz nach Unfall zwischen SUV und Fuchs

Unfall­schutz entfällt nach Ausweich­manöver mit Kleintieren

(Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 06.09.2018, Az. 14 O 162/17)

Wer mit dem Auto einem Tier ausweicht und dadurch einen Unfall baut, kann seine Kasko­versicherung für den Schaden am eigenen Auto in Anspruch nehmen. Aber in der Regel nur dann, wenn der Autofahrer annehmen durfte, dass der Schaden durch das Ausweichen kleiner ausfällt als durch eine direkte Kollision mit dem Tier. Läuft ein Fuchs vor ein SUV, ist ein Ausweichen daher unangemessen. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Saar­brücken (Az.: 14 O 162/17).

Werbung

Entschädigungsforderung nach Unfall durch Ausweichmanöver

In dem zugrunde liegenden Fall fuhr ein Mann auf einer Landstraße, verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Baum. Eine Blutprobe ergab 1,57 Promille. Doch dieser Umstand sei nicht ursächlich für den Unfall gewesen, argumentierte der Fahrer. Vielmehr habe er einem Fuchs ausweichen müssen, der auf die Straße gelaufen war. Er forderte daher Entschädigung von der Kasko­versicherung.

Entschädigung abgelehnt

Schon aufgrund der absoluten Fahr­untüchtigk­eit hätte die Versicherung nicht zahlen müssen. Aber auch wegen des Ausweich­manövers. So etwas sei zwar durchaus versichert. Aber nur, wenn der Fahrer klar abschätzen kann, dass die daraus entstehenden Kosten niedriger ausfallen als die nach einer direkten Kollision mit dem Tier.

Kollision mit Kleintier rechtfertigt kein Ausweichmanöver

Das sei aber hier nicht gegeben gewesen. Denn ein möglicher Aufprall mit einem kleinen Tier wie einem Fuchs recht­fertige nicht das Ausweichen - insbesondere mit einem großen SUV. Da sowohl die Trunkenheits­fahrt als auch das Ausweich­manöver die Versicherung von der Zahlung entbinden, verzichtete das Gericht darauf, die tatsächliche Unfall­ursache fest­zustellen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  3 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6003

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6003
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!