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Ordnungswidrigkeitenrecht und Verkehrsrecht | 17.06.2022

Rotlicht­verstoß

Fahrverbot für Spurwechsel vor roter Ampel

Vormogeln über die Links­abbieger­spur an Ampel­kreuzungen kann Bußgeld plus Fahrverbot nach sich ziehen

(Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluss vom 14.04.2022, Az. 2 OLG 53 Ss-OWi 462/21)

Links einfädeln und doch geradeaus fahren: Wer so schneller über Ampel­kreuzungen kommen möchte, handelt verkehrs­widrig und muss bei Rotlicht­verstoß mit einem Fahrverbot rechnen.

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Eine Unsitte in Städten, die teuer werden kann: Wer die Links­abbieger­spur nutzt, um an der Ampel die lange Schlange für die Geradeaus­spur zu umgehen, verstößt gegen die Verkehrs­regeln und kann hart bestraft werden.

Einspruch gegen Bußgeld und Fahrverbot erfolglos

In einem entsprechenden Fall, wurde eine Auto­fahrerin wegen vorsätzlichen Rotlicht­verstoßes mit 400 Euro Bußgeld belegt und erhielt ein einmonatiges Fahrverbot. Dagegen erhob die Frau Einspruch. Erfolglos, denn das Oberlandes­gericht Brandenburg stellte die Rechtmäßigkeit des Bußgeld­bescheids fest (Az.: 2 OLG 53 Ss-OWi 462/21).

Wer Links einfädelt und dann geradeaus fährt begeht einen Rotlichtverstoß

Den Angaben zufolge hatte die Frau innerorts eine Links­abbieger­spur befahren, für die die Ampel Rot zeigte. Nach kurzem Halt entschloss sie sich, doch geradeaus zu fahren. Obwohl die Ampel für die Geradeaus­spur auf Grün stand, wurde der Auto­fahrerin ein Rotlicht­verstoß zur Last gelegt. Dieser lag laut Gericht vor, da die Fahrzeug­führerin über die Haltelinie der Links­abbieger­spur in die Kreuzung eingefahren war.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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