wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Immobilienrecht und Wohnungseigentumsrecht | 15.09.2017

WEG-Verwalter haftet

Falsche Heiz­kosten­abrechnung: Immobilien­verwalter muss Schadens­ersatz wegen fehlerhafter Abrechnung leisten

Verwalter hatte wichtige Urteile des Bundesgerichts­hofes nicht beachtet

(Amtsgericht Berlin-Wedding, Urteil vom 19.06.2017, Az. 22a C 63/17)

Immobilien­verwalter müssen ihre Aufgaben pflicht­gemäß erfüllen. Tun sie das nicht, kann es teuer werden. Denn eine Gemein­schaft von Wohnungs­eigentümern hat dann unter Umständen Anspruch auf Schaden­ersatz.

Werbung

Die Jahres­abrechnung gehört zu den regel­mäßigen Aufgaben eines Immobilien­verwalters. Missachtet der Verwalter einer Gemein­schaft von Wohnungs­eigentümern (WEG) grund­legende Abrechnungs­grundsätze, macht er sich unter Umständen schaden­ersatz­pflichtig, wie ein Urteil des Amts­gerichts Berlin-Wedding zeigt (Az.: 22a C 63/17). Die WEG kann dabei nicht nur den Schaden an sich, sondern gegebenenfalls auch die Anwalts­kosten in Rechnung stellen.

WEG wollte auch Kosten für Rechtsstreit ersetzt haben

In dem verhandelten Fall hatte der Verwalter einer WEG die Heiz- und Warmwasser­kosten nicht richtig abgerechnet und auch die Instandhaltungs­rücklage fehlerhaft dargestellt. Die Ab­rechnungen wurden erfolgreich vor Gericht angefochten. Die Kosten für den Rechts­streit wollte die WEG vom Verwalter erstattet haben. Dessen Haft­pflicht­versicherung ersetzte aber nicht den vollen Schaden, daher landete der Streit erneut vor Gericht.

WEG hat Anspruch auf Ersatz der Gesamtkosten

Die Richter stellten sich auf die Seite der Eigentümer: Die Gemein­schaft habe Anspruch auf den Ersatz der Gesamt­kosten, da der Verwalter seine Aufgaben nicht ordnungs­gemäß erfüllt habe. Die korrekte Abrechnung sei eine Pflicht des Verwalters. In diesem Fall habe die Abrechnung aber nicht gestimmt, weil der Verwalter hier wichtige Urteile des Bundesgerichts­hofes nicht beachtet habe. Sich über höchst­richterliche Entscheidungen zu informieren, sei eine wichtige Aufgabe eines gewerblich tätigen Verwalters.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3.5 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4593

Rechtsanwalt Gerd Klier

Bereitschaftsdienst

Bereit­schafts­zeit ist mit Mindestlohn zu vergüten

RechtsanwaltGerd Klier

[18.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Arbeitgeber hat den gesetzlichen Mindestlohn, sofern keine höhere Vergütung vereinbart ist, für jede tatsächlich geleistete Arbeits­stunde zu zahlen.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

„Safe-Lock“-Funktion

Abgelehnte Anerkennung eines Einbruch­diebstahls aufgrund vorhandener „Safe-Lock“-Funktion durch gerichtliches Gutachten widerlegt

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[17.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer PKW eines unserer Mandanten war bei dem LVM Land­wirtschaftlicher Versicherungs­verein Münster a.G. gegen das Risiko des Einbruch­diebstahls versichert. Nachdem ihm die Versicherung einen angeblich fingierten Einbruchdiebstahl vorwarf, entkräftete ein von uns beantragtes gerichtliches Gutachten genau diesen Vorwurf.

Rechtsanwalt Peter Hahn

Darlehens­vertrag

Fehlerhafte Wider­rufs­information: Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines Darlehens­vertrags aus dem Jahr 2010 verurteilt

RechtsanwaltPeter Hahn

[16.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 14. Dezember 2017 - 319 O 157/17 - die Hamburger Sparkasse zur Rück­abwicklung eines neueren Darlehens­vertrages verurteilt. Die Kläger, die von Hahn Rechts­anwälte vertreten wurden, hatten die Wider­rufs­information zu einem Immobilien­darlehensvertrag vom 11. November 2010 erhalten. Das Landgericht Hamburg sieht diese als fehlerhaft an.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Fremd­währungs­darlehen

Neues Urteil des BGH zu den Aufklärungspflichten einer Bank bei Abschluss eines strukturierten Darlehens

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat sich aktuell mit Urteil vom 19.12.2017 (Az.: XI ZR 152/17) mit den Aufklärungspflichten einer Bank beschäftigt, die ihrem Kunden im Rahmen einer Finanzierungs­beratung den Abschluss eines im Hinblick auf die Zinsen wechselkurs­basierten Darlehens­vertrags empfohlen hat.

Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

www.online­firmen­portal.de: Kundenfang der EU Marketing AG in Sachen „Online Firmen Portal“

Robert Binder

[12.01.2018]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Hinter­männer der E&S Marketing AG haben eine neue Firma aus der Taufe gehoben, die EU Marketing AG. Die EU Marketing AG geht mittels telefonischer Kaltakquise für ein Branchen­verzeichnis namens „Online Firmen Portal“ auf Kundenfang. Das Verzeichnis findet sich unter www.online­firmen­portal.de.