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Mietrecht | 18.11.2020

Kündigung

Feiern in Mietwohnung: Kündigung bei Gefährdung der übrigen Haus­bewohner rechtmäßig

Mieter muss Wohnung räumen

(Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, Urteil vom 14.03.2019, Az. 713 C 1270/18)

Zugegeben, Partys sind derzeit nicht unbedingt angesagt. Aber irgendwann wird die Corona-Pandemie ein Ende haben. Wer das zu Hause mit einer großen Party feiern will, sollte es nicht übertreiben.

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Die Corona-Pandemie macht aus­gelassene Partys zwar gerade schwierig. Aber das wird vermutlich nicht immer so bleiben. Wer also demnächst mit Freunden zu Hause feiern will, sollte dabei auch an seine Nachbarn denken. Denn zu viele zu wilde Partys können am Ende zur Kündigung führen, wie ein Urteil des Amts­gerichts Hamburg-Wandsbek zeigt (Az.: 713 C 1270/18).

Streit um regelmäßige Partys

Der Mieter feierte regelmäßig in seiner Wohnung, wobei die Partys nicht nur durch erheblichen Lärm und laute Musik auffielen, es kam auch wiederholt zu Polizei­einsätzen. Zuletzt wurden Gegenstände vom Balkon geschmissen, hierunter ein Wäsche­ständer und mehrere Stühle.

Kündigung wegen Verstoß gegen die Mieterpflichten

Der Vermieter kündigte das Miet­verhältnis mehrmals fristlos, hilfsweise aber auch frist­gerecht. Er war der Ansicht, dass das Verhalten des Mieters zu weit gehe und die Gefährdung Dritter einen erheblichen Verstoß gegen die Mieter­pflichten darstelle.

Vielzahl der Verstöße rechtfertigt Kündigung

Das Gericht verurteilte den Mieter, die Wohnung zu räumen. Auch wenn die Verstöße dem Mieter nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, da er sich im Krankenhaus befand und einem Bekannten seinen Schlüssel überlassen hatte, führe die Vielzahl der Verstöße dazu, dass die Kündigung wirksam sei.

Kein Recht auf Partys bei Gefährdung der übrigen Hausbewohner

Grund­sätzlich stehe es zwar jedem Mieter frei, in seiner Wohnung zu feiern und Gäste zu empfangen. Dieses Recht ende aber, wenn er seine Mitbewohner über die Gebühr strapaziert. Das Verhalten des Mieters habe gezeigt, dass wenn er in Feierlaune ist, er auch zukünftig nicht das Recht der übrigen Haus­bewohner, in Ruhe gelassen zu werden, respektieren wird.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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