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Steuerrecht | 15.07.2020

Steuern

Ferien­wohnung: Mietverlust senkt Steuer

Nachweis der orts­üblichen Vermietungs­zeiten von Ferien­wohnungen maßgeblich

(Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 23.10.2019, Az.: 3 K 276/15)

Kann man Verluste bei Vermietung einer Ferien­wohnung steuerlich geltend machen? Die Frage ist, welche Auslastung am Ferienort üblich ist. Mit den Bedingungen muss sich der Bundes­finanz­hof befassen.

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Wer seine Ferien­wohnung mit Verlust vermietet, kann diese steuerlich geltend machen. Voraus­gesetzt, er nutzt die Ferien­wohnung nicht für private Zwecke, und er kann eine orts­übliche Auslastung nachweisen. „Wie die orts­übliche Auslastung zu ermitteln ist, ist umstritten“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Das Finanz­gericht Mecklenburg-Vorpommern hatte sich damit befasst und eine vermieter­freundliche Statistik herangezogen (Az.: 3 K 276/15). Nun liegt der Fall beim Bundes­finanz­hof (BFH) - mit Relevanz für viele andere Vermieter.

Ferienwohnung im selbstgenutzten Haus

In dem Fall befand sich die Ferien­wohnung im selbst­genutzten Wohnhaus des klagenden Ehepaares und wurde zwischen 13 und 124 Tage im Jahr an Ferien­gäste vermietet. Das Finanzamt war der Ansicht, dass damit langfristig kein Gewinn zu erzielen sei. Wegen der negativen Prognose berücksichtigte das Amt die Verluste nicht.

Finanzgericht gibt Klage statt

Basis für die Ent­scheidung war die vom Statistischen Landesamt ermittelte Auslastung für den Vermietungs­ort - und zwar für alle Unter­künfte, auch Hotels und Pensionen. Das Ehepaar legte hingegen eine konkrete Statistik zu Ferien­wohnungen vor, wonach die orts­üblichen Auslastungs­zahlungen in ihrem Fall eingehalten waren. Das Finanz­gericht Mecklenburg-Vorpommern hatte daher keine Zweifel an der orts­üblichen Vermietungs­zeit und gab der Klage statt.

Bundesfinanzhof hat das letzte Wort

„Welche Statistik für die orts­übliche Auslastung von Ferien­immobilien geeignet ist, wird nun der Bundes­finanz­hof klären“, sagt Klocke. Denn das Finanzamt hat Revision gegen das Urteil eingelegt, die dort unter dem Akten­zeichen IX R 33/19 anhängig ist.

Betroffene Vermieter können Einspruch einlegen

Betroffene Vermieter, die sich mit dem Finanzamt über die orts­üblichen Belegungs­zahlungen streiten, können sich auf das laufende Verfahren berufen und Einspruch einlegen, wenn das Finanzamt allgemeine Statistiken heranzieht, während konkrete Zahlen zu Ferien­wohnungen für eine angemessene Auslastung der Wohnung sprechen.

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Quelle: dpa/DAWR/ku

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