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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 15.07.2019

Sommer­urlaub

Festland statt Insel: Minderung des vollen Reise­preises bei Unterkunft in der Stadt Norden statt auf Sylt

Kleiner Hinweis „Norddeich“ in Buchungs­bestätigung stellt keine klare Kenn­zeichnung der Lage der Unterkunft dar

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.02.2019, Az. 2-24 S 32/18)

Bucht ein Urlauber ein Ferienhaus auf Sylt, bekommt aber stattdessen eine Unterkunft in Norddeich, kann er sich den vollen Reisepreis zurückholen. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main in einem Fall entschieden (Az.: 2-24 S 32/18). Der Anbieter muss demnach in der Reise­bestätigung klar deutlich machen, wenn sich die Herberge an einem anderen Ort als gebucht befindet.

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Kläger bucht Fährhaus in Sylt und bekam Fährhaus in Norddeich

In dem verhandelten Fall war dies anders: Der Urlauber hatte auf einem Online­portal ein „Fährhaus“ auf Sylt gebucht, doch in der Bestätigung des Ver­anstalters stand neben der Angabe „Fährhaus“ nur der Zusatz „Norddeich“ - wobei es sich um einen Ortsteil der Stadt Norden an der Küste Ost­frieslands handelt.

Abweichendes Angebot muss klar und eindeutig als solches gekennzeichnet sein

Nach Ansicht des Gerichts ist einem durch­schnittlichen Reisenden ohne Orts­kenntnis nicht klar, dass Norddeich nicht etwa die genaue Lage des Ferien­hauses auf Sylt beschreibt, sondern einen anderen Ort -zumal in der Reise­bestätigung keine Postleit­zahl angegeben war. Ein abweichendes Angebot aber müsse nach dem Grundsatz von Treu und Glauben klar und unzwei­deutig als solches gekennzeichnet sein. Daher bekam der Urlauber den vollen Reisepreis zurück.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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