wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Steuerrecht | 06.05.2016

Werbekosten

Finanz­gericht Düsseldorf: Vermieter können Kosten für Wohnungs­schäden steuerlich absetzen

Kosten können als sofort abziehbare Werbungs­kosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgesetzt werden

(Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2016, Az. 11 K 4274/13 E)

Vermieter können die Ausgaben für die Beseitigung von Schäden, die ein Mieter verursacht hat, als Werbungs­kosten von der Steuer absetzen. Dies gilt auch dann, wenn die Schäden kurz nachdem Kauf der Wohnung entstanden sind und hohe Reparatur­kosten anfielen. Das entschied das Finanz­gericht Düsseldorf (Az.: 11 K4274/13 E). Der Vorteil: Die Kosten können direkt abgesetzt werden und müssen nicht über viele Jahre abgeschrieben werden.

Werbung

Reparaturkosten wurden vom Finanzamt nicht als Werbekosten berücksichtigt

In dem verhandelten Fall ging es um eine vermietete Eigentums­wohnung, die sich beim Kauf in einem mangel­freien Zustand befand. Kurze Zeit später gab die Mieterin die Wohnung in einem verwüsteten Zustand zurück. Um die Schäden zu beheben, musste die Eigentümerin 20 000 Euro aufwenden. Das Finanzamt berücksichtigte die Ausgaben aber nicht als Werbungs­kosten, sondern als anschaffungs­nahe Herstellungs­kosten. Danach sind Reparatur­kosten, die innerhalb der ersten drei Jahre nach Erwerb der Immobilie anfallen und 15 Prozent des Kaufpreises übersteigen, über die Nutzungs­dauer abzuschreiben.

Finanzgericht Düsseldorf schlug sich hingegen auf die Seite der Klägerin

Die Richter bewerteten die Reparatur­kosten als sofort abziehbare Werbungs­kosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Gegen das Urteil hat das Finanzamt allerdings Revision beim Bundes­finanz­hof eingelegt (Az.: IX R 6/16). Vermieter sollten solche Ausgaben dennoch als Werbungs­kosten angeben. Akzeptiert das Finanzamt dies nicht, kann mit Hinweis auf das anhängige Revisions­verfahren ein Einspruch eingelegt und das Ruhen des Verfahrens beantragt werden.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2457

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2457
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!