wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 12.05.2016

Kindes­unterhalt

Finanzielles Ungleich­gewicht: Nicht immer kann der betreuende Elternteil mit Kindes­unterhalt rechnen

Bei dreifach höherem Gehalt im Vergleich zum Ex-Partner stehen die Chancen auf Unterhalt schlecht

(Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 04.12.2015, Az. 20 UF 875/15)

Nach einer Trennung kann der Elternteil, bei dem die Kinder wohnen, meist Unterhalt vom anderen fordern. Denn Essen, Kleidung und Freizeit­aktivitäten für den Nachwuchs kosten viel Geld. Doch gilt dies auch, wenn man das Dreifache des Ex-Partners verdient?

Werbung

Wohnen Kinder nach einer Trennung nur bei einem Elternteil, kann dieser in der Regel Unterhalt vom anderen Elternteil verlangen. Es sei denn, er verdient ein Vielfaches des anderen. Das entschied das Oberlandes­gericht Dresden (Az.: 20 UF 875/15).

Vater verlangte Unterhalt zur Betreuung seiner Kinder

Im verhandelten Fall lebten die Kinder zunächst bei der Mutter. Dann zogen sie im Jahr 2014 zum Vater. Als Arzt verdiente er rund 7.500 Euro netto pro Monat - dreimal so viel wie die Mutter. Obwohl die Eltern vorher gemeinsam vereinbart hatten, die Frau müsse nichts für das Jahr 2014 zahlen, verlangte der Vater von der Mutter ab 2015 Unterhalt für die Kinder.

Vater hat kein Recht auf Kindesunterhalt

Zu Unrecht, urteilten die Richter des Ober­landes­gerichtes. Denn besteht ein finanzielles Ungleich­gewicht zwischen den Eltern­teilen, kann der Besser­verdiener allein für den Unterhalt verantwortlich sein- auch wenn die Kinder bei ihm leben. Voraussetzung: Es bleibt trotz der Kosten für den Unterhalt genügend Geld zum Leben übrig.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2485

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2485
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!